Maria Lassnig: „Es ist die Kunst, die bringt mich nicht ins Grab“

1919 wurde Maria Lassnig in Kärnten geboren, vor fünf Jahren starb diese große Malerin. Durch ihre kluge Nachlassplanung sicherte sie ihren Ruhm ab. Die Albertina zeigt ab Donnerstag eine Malerei-Retrospektive.

Maria Lassnig: Es ist die Kunst, jaja...
Maria Lassnig: Es ist die Kunst, jaja...
Sie fühlte sich nie jung, sagte sie, aber auch nie alt: zeitlose Maria Lassnig, vor 100 Jahren als Tochter einer Magd in Kappel am Krappfeld geboren. – (c) ORF

Kommenden Sonntag wäre Maria Lassnig, die bedeutendste Malerin, die Österreich je hatte, 100 Jahre alt geworden. Insgeheim hat man immer damit gerechnet, diesen Geburtstag mit ihr persönlich noch feiern zu können, eine derartige Institution und Konstante war sie in der österreichischen Kunstszene. Mit ihrem Tod im Mai vor fünf Jahren, im Alter von 94, begann somit auch eine Äre zu Ende zu gehen, ein Ende, das mit Franz Wests Tod zwei Jahre davor schon angefangen hatte.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.09.2019)

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