Stephen King in Buchladen für Vandalen gehalten

Der US-Horror-Autor signierte in einer australischen Buchhandlung heimlich Bücher. Die mit Autogramm versehenen Romane sollen für wohltätige Zwecke versteigert werden.

(c) AP (Seth Wenig)

Der amerikanische Bestseller-Autor Stephen King, der mit seinen Horrorgeschichten weltberühmt wurde, hat in einem australischen Buchladen für Angst und Schrecken gesorgt. Ein Kunde in dem Geschäft im abgelegenen Alice Springs habe einen anderen Kunden beim Kritzeln in neuen Büchern gesehen und sofort laut protestiert, erzählte Buchhändlerin Bev Ellis am Donnerstag im staatlichen Hörfunk. "Wenn jemand in ihre Bücher schreibt, dann werden sie als Buchladenbesitzer schon nervös." Sie sei dann zu den Büchern geeilt und habe in ihnen das Autogramm des Starautors entdeckt.

"Entzückend, sehr nett und charmant"

King hatte das Buchgeschäft zu diesem Zeitpunkt schon wieder verlassen, hielt sich aber Ellis zufolge im Supermarkt gegenüber am Gemüsestand auf. Daraufhin sei sie zu ihm gegangen und habe mit ihm geplaudert. "Er war entzückend, sehr nett und charmant", berichtete die Buchhändlerin. Dann habe sie sich von ihm mit den Worten verabschiedet: "Ich überlasse Sie dann mal Ihren Tomaten." King habe sechs Bücher signiert, eines habe der wachsame Kunde gekauft, die anderen fünf sollten zwecks Versteigerung an wohltätige Organisationen verschenkt werden, sagte Ellis. (Ag.)

Kommentar zu Artikel:

Stephen King in Buchladen für Vandalen gehalten

Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.

Meistgelesen