Literatur-Auszeichnung: Nadal-Preis geht an Maruja Torres

Der mit 18.000 Euro dotierte Nadal-Preis ging an die Journalistin und Schriftstellerin Maruja Torres. Für die Autorin ist es "eine süßsaure Auszeichnung". Der Nadal-Preis wird alljährlich seit 1944 vergeben.

Maruja Torres
Maruja Torres
(c) APA

Die spanische Journalistin und Schriftstellerin Maruja Torres hat den angesehenen Nadal-Preis erhalten. Dabei handelt es sich um Spaniens älteste Literatur-Auszeichnung. Wie die Jury am Mittwoch in Barcelona mitteilte, bekam die 65-jährige Katalanin den mit 18.000 Euro dotierten Preis für ihren humorvollen Roman "Esperadme en el cielo" (Wartet auf mich im Himmel).

"Auszeichnung süßsauer"

In dem Werk feiert die Schriftstellerin ein Wiedersehen mit ihren vor gut fünf Jahren gestorbenen Freunden und Kollegen Manuel Vazquez Montalban und Terenci Moix, die ebenso wie Maruja Torres in Barcelona aufgewachsen waren. "Dies ist eine süßsaure Auszeichnung", sagte die Autorin. "Wenn sie (Vazquez Montalban und Moix) nicht tot wären, hätte ich den Preis nicht bekommen."

Kolumnistin in "El Pais"

Maruja Torres, die mit bürgerlichem Namen Maria Dolores Torres Manzanera heißt, hatte sich vor allem als Kolumnistin der größten spanischen Tageszeitung "El Pais" einen Namen gemacht. Ihr erstes bedeutendes literarisches Werk war eine Abhandlung über das Phänomen der Regenbogenpresse, das unter dem Titel "Er ist's - Eine phantastische Reise zu Julio Iglesias" auch auf Deutsch erschien. Der Nadal-Preis wird alljährlich seit 1944 vergeben.

(Ag.)

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