Feuilleton

Die (Ohn)Macht der Trump-Übersetzer

Warum klingen Sätze des US-Präsidenten in anderen Sprachen vernünftiger als im Original? Und soll man ein irres Satzgewirr buchstäblich übersetzen? Über die Schwierigkeit, Trump beim Übersetzen gerecht zu werden - und die Macht derer, die es versuchen.

(c) REUTERS (Kevin Lamarque / Reuters)

Liebhaber der deutschen Literaturgeschichte wissen, wie das gälische Epos „Ossian“ den jungen Goethe und andere deutsche Dichter begeisterte. Der Erste aber, der den Ossian ins Englische übersetzte, war kein Dichter, sondern ein amerikanischer Präsident: Thomas Jefferson. Er beherrschte etliche Sprachen, darunter auch indianische Dialekte. Spanisch lernt er auf einer dreiwöchigen Schiffsreise mithilfe eines Grammatikbuchs und des „Don Quijote“.

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