Literaturnobelpreis: Zocker orten Duell zwischen Murakami und Ngugi

Der Japaner Murakami und der Kenianer Ngugi werden als Favoriten für den Preis geführt. Oder könnte es doch ein Österreicher werden? Auf Platz 24 findet sich einer.

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(c) imago/UPI Photo (imago stock&people)

Die Juroren halten still, und so kann sich der Literaturfreund bis zur Bekanntgabe des Literaturnobelpreises am Donnerstag um 13 Uhr nur auf die Wettbüros verlassen: Die sehen derzeit ein schon traditionelles Duell zwischen dem Japaner Haruki Murakami und dem Kenianer Ngugi Wa Thiong'o. Unter den Österreichern wird einzige Peter Handke mit Platz 24 eine gewisse Chance eingeräumt.

Bei Vergleich von vier großen Wettanbietern folgt schon mit einigem Respektabstand auf das Führungsduo die Kanadierin Margaret Atwood. Die Top-Five komplettieren wiederum mit dem Israeli Amos Oz und dem syrisch-libanesischen Lyriker Adonis zwei altbekannte Favoriten auf die Auszeichnung. Beide werden schon seit mehreren Jahren zu den Topfavoriten auf die renommierteste Literaturauszeichnung der Welt gehandelt, die heuer mit 9 Mio. Kronen (932.739 Euro) dotiert ist.

Andere ewige Anwärter wie etwa der mittlerweile 84-jährige US-Romancier Philip Roth fällt in der Sicht der Zocker hingegen langsam zurück und findet sich nur mehr auf Rang 19 - was selbstredend auch damit zu tun haben könnte, dass im Vorjahr mit Bob Dylan bereits ein US-Amerikaner ausgezeichnet wurde. Die wirklich guten Quoten gibt es allerdings am Ende der Reihung: Wer auf US-Präsident Donald Trump als heurigen Gewinner des Literaturnobelpreises setzt, kann mit einem Euro Einsatz 1001 Euro Gewinn machen. Wer sein Geld auf den US-Rapper Kanye West setzt, kann sogar für einen Euro 5.000 Euro lukrieren. Entsprechend hoch dürfte hier aber doch das Risiko sein.

(APA)

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