Mit diesen Romanen können Sie den Iran verstehen

Iranische Autoren finden nur schwer zu westlichen Lesern – dabei helfen sie, das politisch brisante Land zu verstehen: „Die Presse“ gibt Lesetipps. Eine Zusammenstellung von Anne-Catherine Simon und Barbara Petsch

Ihr Buch „City of Lies“ über das Leben in Teheran wurde zum Bestseller: Die britisch-iranische Journalistin Ramita Navai lebte selbst allerdings nur kurz im Iran.
Ihr Buch „City of Lies“ über das Leben in Teheran wurde zum Bestseller: Die britisch-iranische Journalistin Ramita Navai lebte selbst allerdings nur kurz im Iran.
Ihr Buch „City of Lies“ über das Leben in Teheran wurde zum Bestseller: Die britisch-iranische Journalistin Ramita Navai lebte selbst allerdings nur kurz im Iran. – (c) Greame Robertson

Wie beschreibt man einen Kuss im Auto so, dass er die Zensoren nicht erzürnt und die Leser trotzdem wissen, was gemeint ist? Eine der im Iran populärsten Autorinnen, Fariba Vafi, scheiterte daran kläglich, wie sie vor einiger Zeit bei einem Auftritt in Deutschland gestand. „Ich habe mich so sehr bemüht, diese Intimität zu umschreiben, und war überzeugt, dass es mir gut gelungen ist“, erzählte sie da. „Bis mich nach einer Lesung ein Zuhörer fragte, warum die beiden Hauptpersonen im Auto versuchen würden, sich gegenseitig umzubringen.“

Das ist drin:

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.05.2018)

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