Autoren kritisieren Kündigung von Rowohlt-Verlegerin

Barbara Laugwitz muss gehen, Schriftsteller protestieren öffentlich.

Siri Hustvedt sprach von einer „rätselhaften Entlassung“, Paul Auster sagte gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: „Ihr Rauswurf macht für mich keinen Sinn.“ Wie Ende August bekannt wurde, kündigte der Holtzbrinck Konzern die verlegerische Geschäftsführerin des Rowohlt Verlags, Barbara Laugwitz. Die Entlassung mit Jahresende sei für Autoren und Mitarbeiter überraschend gekommen, konkrete Gründe wurden keine genannt. Laugwitz' Nachfolge tritt der Autor und Journalist Florian Illies an.

In einer Rede anlässlich einer Preisverleihung bedankte sich Daniel Kehlmann bei seiner ehemaligen Verlegerin und kritisierte die Kündigung. Elfriede Jelinek ortete Sexismus, auch Jonathan Franzen zeigte sich bestürzt: „Ich kann nur glauben, dass ihr Rauswurf ein schrecklicher Irrtum war.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.09.2018)

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