Oliver Scherz: "Es gibt keinen Spaß ohne Grenzen"

Oliver Scherz, einer der besten Kinderbuchautoren, über nicht lesende Buben (wie er einer war), den Unterschied zwischen liebevoll und lieblich - und warum er seine Bücher nicht für multimediale Amazon-Geräte hergibt.

„Was das Lesen als Kind angeht, wäre ich kein gutes Vorbild“: Oliver Scherz (45) wurde nach der Geburt seiner Tochter zum großartigen Autor.
„Was das Lesen als Kind angeht, wäre ich kein gutes Vorbild“: Oliver Scherz (45) wurde nach der Geburt seiner Tochter zum großartigen Autor.
„Was das Lesen als Kind angeht, wäre ich kein gutes Vorbild“: Oliver Scherz (45) wurde nach der Geburt seiner Tochter zum großartigen Autor. – (c) Clemens Fabry

Manchmal braucht es eben die seltsamsten Zufälle und verwinkeltsten Ideen, damit sich am Ende alles richtig zusammenfügt“, heißt es gegen Ende seines demnächst erscheinenden neuen Buchs „Drei Helden für Mathilda“ (Thienemann-Verlag; drei Kuscheltiere suchen in der Stadt nach ihrer Besitzerin). Es wäre ein gutes Motto für all seine Geschichten. Oliver Scherz, vor rund vier Jahren mit „Wir sind nachher wieder da, wir müssen kurz nach Afrika“ und „Ben“ bekannt geworden, hat seitdem gleich etliche der schönsten deutschsprachigen Kinderbücher beigesteuert, von „Schabalu“ bis zuletzt „Ein Freund wie kein anderer“. Seine Bücher für Fünf- bis Zwölfjährige, vor allem zum Vorlesen gedacht, sind abendliche Familienereignisse. „Die Presse“ traf den 45-jährigen Deutschen in Wien.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.01.2019)

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