Dichter & Denker

Hans Weigel: Geschätzt, Gefürchtet, Geohrfeigt

Für eine seiner gnadenlosen Kritiken setzte es eine Ohrfeige. Raoul Aslan forderte für Hans Weigel die Todesstrafe. Der sehr böse Kritiker war aber auch ein sehr liebenswürdiger Mensch. Der ewige Nonkonformist förderte aufstrebende Dichterinnen: Ilse Aichinger, Ingeborg Bachmann, Marlen Haushofer.

Rauchen, redigieren, Brillen balancieren: Hans Weigel im Café Hawelka.
Rauchen, redigieren, Brillen balancieren: Hans Weigel im Café Hawelka.
Rauchen, redigieren, Brillen balancieren: Hans Weigel im Café Hawelka. – Franz Hubmann / Imagno / picturedesk.com

Ein zweites Zuhause. Ein Biotop der Tagträumer und Nachtschwärmer. Ein Wartesaal zum Ruhm. Für H. C. Artmann ein „heiliger Hort der gesprochenen Abenteuerromane, der Gemälde, die aus Wörtern bestehen, der Melangen aus Beobachtung und Erinnerung, Staunen und Lachen, Dichtung und Wahrheit“: das Café Hawelka – eine von Rauchschwaden durchzogene Wiener Institution.

Das ist drin:

  • 5 Minuten
  • 932 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.04.2018)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen