Augenmaß mit Stil: Rainer Nowak erhält Kurt-Vorhofer-Preis

Der „Presse“-Chefredakteur Rainer Nowak wird für seine Leistungen in der medialen Aufarbeitung der Innenpolitik mit dem Kurt-Vorhofer-Preis 2013 ausgezeichnet.

Augenmaß mit Stil: Rainer Nowak erhält Kurt-Vorhofer-Preis
Augenmaß mit Stil: Rainer Nowak erhält Kurt-Vorhofer-Preis
Augenmaß mit Stil: Rainer Nowak erhält Kurt-Vorhofer-Preis – (c) Michaela Bruckberger

Kurt Vorhofer gilt als Beispiel für vorbildlichen Journalismus. Der nach dem ehemaligen Leiter der Wien-Redaktion der „Kleinen Zeitung“ benannte und mit seinem Renommee ausgestattete Preis prämiert folglich besondere publizistische Leitungen und soll helfen, „die Qualität der politischen Berichterstattung in Österreich anzuheben“. „Presse“-Chefredakteur Rainer Nowak ist das gelungen – weshalb er mit dem Kurt-Vorhofer-Preis 2013 ausgezeichnet wird.

In der Begründung der Jury heißt es, Nowak bereichere seit Jahren die mediale Aufarbeitung der Innenpolitik (er war Innenpolitik-Chef der „Presse“, bevor er im September 2012 Chefredakteur wurde) und „zeigt dabei Augenmaß, schreibt voller Vernunft und Verstand über komplexe Themen, vor allem in seinen Leitartikeln“. Seine Ironie sei „voller Verständnis für menschliche Schwächen“, lobt die Jury. Auch sein Engagement für das Judentum, sein Gespür für sensible gesellschaftspolitische Vorgänge seien beachtenswert. Die „kritische Haltung gegenüber Mächtigen“ und das „hohe Maß stilistischer Brillanz“ wurden Nowak in die Wiege gelegt: Sein Vater, Josef A. Nowak, galt als besonders harter Fragesteller nach dem Ministerrat – er war Leiter des Wien-Büros der „TT“, später Chefredakteur der APA –, Mutter Krista Hauser war Kulturjournalistin beim ORF.

Der Vorhofer-Preis wird gemeinsam mit dem Robert-Hochner-Preis (er geht an Ö1-Journalistin Cornelia Krebs) am 28. Mai von Bundespräsident Heinz Fischer in der Hofburg überreicht.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.05.2013)

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