oe24-Netzwerk zwei Monate aus ÖWA ausgeschlossen

Das "Österreich"-Onlineportal wird zwei Monate lang nicht in der Österreichischen Webanalyse (ÖWA) ausgewiesen - wegen "groben Verstößen gegen die Richtlinien".

(c) Screenshot: DiePresse.com

"Aufgrund von groben Verstößen gegen die Richtlinien im Zuge der dritten Abmahnung" wird das Onlineangebot der Tageszeitung "Österreich" für zwei Monate aus der Österreichischen Webanalyse (ÖWA) ausgeschlossen. Das hat der ÖWA-Vorstand am Montag beschlossen und am Dienstag in einer Aussendung mitgeteilt.

Konkret geht es bei den Verstößen um die Werbung mit ÖWA-Zahlen, sagt ÖWA-Geschäftsführer Hannes Dünser gegenüber "DiePresse.com". "Österreich" habe wiederholt Unique Clients mit Unique Usern oder einfach "Österreichern" gleichgesetzt - das sei irreführend.

Denn als Unique Clients werden Zugriffe von Endgeräten gezählt - zwei Computer werden als zwei Unique Clients gezählt, auch wenn beide von derselben Person benutzt werden. Bei der Umfrage nach den Unique Usern wird diese technische Messung mit soziodemographischen Daten von Online-Usern hinterlegt. Personen unter 14 Jahren und Nutzer aus dem Ausland werden herausgerechnet. Die Zahl der Unique Clients ist meist höher als die Zahl der Unique User.

Über das oe24-Netzwerk (oe24.at und wetter.at) wurde eine Sistierung (Aussetzung) verhängt, die mit 1. Juni beginnt und am 31. Juli endet, hieß es. oe24.at hatte bereits vor zwei Jahren Differenzen mit der ÖWA über die Ausweisung seiner Zugriffsdaten.

 

(APA/her)

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