Ausgezeichnet

World Press Photo 2018

Ein junger Mann mit Gasmaske, sein Oberkörper steht in Flammen: Ein spektakuläres Foto von den heftigen Unruhen in Venezuela ist das Foto des Jahres.

Ronaldo Schemidt

Ein rennender junger Mann mit Gasmaske, sein Oberkörper steht in Flammen: Ein spektakuläres Foto von den heftigen Unruhen in Venezuela ist das Weltpresse-Foto des Jahres 2018. Die Jury des renommierten Wettbewerbs "World Press Photo" zeichnete dafür den Fotografen Ronaldo Schemidt am Donnerstagabend in Amsterdam mit dem mit 10.000 Euro dotierten ersten Preis aus.

Der junge Mann war von Flammen erfasst worden, als der Tank eines Motorrades explodiert war. Er hatte mit Brandwunden überlebt.

 

(c) REUTERS (HANDOUT)

Sieger Spot News Stories

In der Nacht zum 2. Oktober feuerte in Las Vegas ein Attentäter auf Konzertbesucher, tötete 58 Menschen und verletzte Hunderte. Hier sind Polizisten außerhalb des Konzertgeländes zu sehen. David Becker fotografierte.

(c) REUTERS (David Becker)

Zweiter Platz Spot News Stories

Die Touristin Melissa Cochran wurde auf der Westminster Bridge in London Opfer eines Anschlags, eine Passantin versucht zu helfen. Melissa überlebte, verlor aber ihren Mann. Von Toby Melville

(c) REUTERS (Toby Melville)

Dritter Platz Spot News Stories

Victor Salazar fängt bei einem Straßenprotest in Caracas Feuer. Von Juan Barret.

 

(c) REUTERS (Reuters Photographer)

Erster Platz General News Singles

John Thompson wird bei der Beerdigung seines Freundes Philando Castile umarmt, der in den USA bei einer Routinekontrolle von Polizisten erschossen worden war. Von Richard Tsong-Taatarii.

(c) REUTERS (Reuters Photographer)

Dritter Platz Spot News Singles

Ein irakischer Soldat, kurz nachdem er einen mutmaßlichen Selbstmordattentäter erschoss. Von Goran Tomasevic.

Insgesamt hatten sich mehr als 4.500 Fotografen mit über 73.000 Fotos an dem Wettbewerb beteiligt. Alle ausgezeichneten Fotos werden in einer Ausstellung gezeigt, die in 45 Ländern zu sehen sein soll.

(c) REUTERS (Goran Tomasevic)

Nominiert

Dieses Bild war nominiert: Das Foto des australischen Fotografen Patrick Brown zeigt die Leichen von Rohingya, die mit einem Boot versucht haben aus Myanmar zu fliehen und dabei gekentert sind. Das Bild wurde am 28. September 2017 aufgenommen.

(c) REUTERS (HANDOUT)

Nominiert

Dieses Bild war nominiert: Der Ire Ivor Prickett war gleich mit zwei Bildern zur Schlacht um Mossul im Irak nominiert. Dieses Bild stammt vom 15. März 2017.

(c) REUTERS (HANDOUT)

Nominiert

Pricketts zweites Bild wurde am 12. Juli 2017 aufgenommen und zeigt einen Jungen, der von einem Mann aus dem vom IS kontrollierten Gebiet getragen wird. Eine irakische Spezialeinheit überprüft den Mann.

(c) REUTERS (HANDOUT)

Nominiert

Dieses Bild war nominiert: Aisha (14) wurde von Boko Haram entführt und zu einem Selbstmordattentat gezwungen, aber es gelang ihr zu entkommen und Hilfe zu finden. Der australische Fotograf Adam Ferguson hat Aisha am 21. September 2017 fotografiert.

(c) REUTERS (HANDOUT)

Der Vorjahressieger und sein Bild

Das World Press Photo des Vorjahres zeigt den Attentäter, der den russischen Botschafter Andrej Karlow bei einer Kunstausstellung in Ankara im Dezember 2016 erschoss. Dafür wurde der türkische Fotograf Burhan Ozbilici von der Nachrichtenagentur AP mit dem renommierten Preis ausgezeichnet. Die Jury würdigte das Foto als ein "explosives Bild, das den Hass in unserer Zeit ausdrückt".

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Ronaldo Schemidt

Ein rennender junger Mann mit Gasmaske, sein Oberkörper steht in Flammen: Ein spektakuläres Foto von den heftigen Unruhen in Venezuela ist das Weltpresse-Foto des Jahres 2018. Die Jury des renommierten Wettbewerbs "World Press Photo" zeichnete dafür den Fotografen Ronaldo Schemidt am Donnerstagabend in Amsterdam mit dem mit 10.000 Euro dotierten ersten Preis aus.

Der junge Mann war von Flammen erfasst worden, als der Tank eines Motorrades explodiert war. Er hatte mit Brandwunden überlebt.

 

(c) REUTERS (HANDOUT)

Sieger Spot News Stories

In der Nacht zum 2. Oktober feuerte in Las Vegas ein Attentäter auf Konzertbesucher, tötete 58 Menschen und verletzte Hunderte. Hier sind Polizisten außerhalb des Konzertgeländes zu sehen. David Becker fotografierte.

(c) REUTERS (David Becker)

Zweiter Platz Spot News Stories

Die Touristin Melissa Cochran wurde auf der Westminster Bridge in London Opfer eines Anschlags, eine Passantin versucht zu helfen. Melissa überlebte, verlor aber ihren Mann. Von Toby Melville

(c) REUTERS (Toby Melville)

Dritter Platz Spot News Stories

Victor Salazar fängt bei einem Straßenprotest in Caracas Feuer. Von Juan Barret.

 

(c) REUTERS (Reuters Photographer)

Erster Platz General News Singles

John Thompson wird bei der Beerdigung seines Freundes Philando Castile umarmt, der in den USA bei einer Routinekontrolle von Polizisten erschossen worden war. Von Richard Tsong-Taatarii.

(c) REUTERS (Reuters Photographer)

Dritter Platz Spot News Singles

Ein irakischer Soldat, kurz nachdem er einen mutmaßlichen Selbstmordattentäter erschoss. Von Goran Tomasevic.

Insgesamt hatten sich mehr als 4.500 Fotografen mit über 73.000 Fotos an dem Wettbewerb beteiligt. Alle ausgezeichneten Fotos werden in einer Ausstellung gezeigt, die in 45 Ländern zu sehen sein soll.

(c) REUTERS (Goran Tomasevic)

Nominiert

Dieses Bild war nominiert: Das Foto des australischen Fotografen Patrick Brown zeigt die Leichen von Rohingya, die mit einem Boot versucht haben aus Myanmar zu fliehen und dabei gekentert sind. Das Bild wurde am 28. September 2017 aufgenommen.

(c) REUTERS (HANDOUT)

Nominiert

Dieses Bild war nominiert: Der Ire Ivor Prickett war gleich mit zwei Bildern zur Schlacht um Mossul im Irak nominiert. Dieses Bild stammt vom 15. März 2017.

(c) REUTERS (HANDOUT)

Nominiert

Pricketts zweites Bild wurde am 12. Juli 2017 aufgenommen und zeigt einen Jungen, der von einem Mann aus dem vom IS kontrollierten Gebiet getragen wird. Eine irakische Spezialeinheit überprüft den Mann.

(c) REUTERS (HANDOUT)

Nominiert

Dieses Bild war nominiert: Aisha (14) wurde von Boko Haram entführt und zu einem Selbstmordattentat gezwungen, aber es gelang ihr zu entkommen und Hilfe zu finden. Der australische Fotograf Adam Ferguson hat Aisha am 21. September 2017 fotografiert.

(c) REUTERS (HANDOUT)

Der Vorjahressieger und sein Bild

Das World Press Photo des Vorjahres zeigt den Attentäter, der den russischen Botschafter Andrej Karlow bei einer Kunstausstellung in Ankara im Dezember 2016 erschoss. Dafür wurde der türkische Fotograf Burhan Ozbilici von der Nachrichtenagentur AP mit dem renommierten Preis ausgezeichnet. Die Jury würdigte das Foto als ein "explosives Bild, das den Hass in unserer Zeit ausdrückt".

(c) Die Presse (Clemens Fabry)