Umfrage: Nur 30 Prozent halten ORF-Gebühren für berechtigt

Eine Volksabstimmung über das Thema befürworten 62 Prozent, ebenso viele würden dann für die Abschaffung stimmen.

Alexander Wrabetz
Alexander Wrabetz
ORF-Generalintendant Alexander Wrabetz – APA

Eine deutliche Mehrheit der Österreicher lehnt die ORF-Gebühren ab. In einer OGM-Umfrage für den "Kurier" halten nur 30 Prozent die Gebühren für berechtigt, hingegen 60 Prozent für nicht berechtigt. Eine Volksabstimmung über diese Thema befürworten 62 Prozent, und ebenso viele würden dann dabei für die Abschaffung stimmen. In der Schweiz haben vor einer Woche in einer Volksabstimmung 71,6 Prozent gegen die Abschaffung der Rundfunkgebühren gestimmt.

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache bekräftigt unterdessen in Interviews für die "Kleine Zeitung" und die Tageszeitung "Österreich" (jeweils Sonntag-Ausgaben) seine Forderung nach einer Abschaffung der Gebühren. "Die ORF-Zwangsgebühren halten wir für völlig anachronistisch. Da können wir mit der Abschaffung der ORF-Zwangsgebühren den Bürger direkt entlasten", sagt der Vizekanzler in der "Kleinen Zeitung". Und in "Österreich" ergänzt er: "Über eine Verschlankung des Staates wollen wir den ORF über das Budget finanzieren." Strache will "einen Sender, wo sichergestellt ist, dass der öffentlich-rechtliche Auftrag erfüllt und vom Aufsichtsrat umgesetzt wird".

OGM hat für die Umfrage 503 Telefon-Interviews geführt. Die Schwankungsbreite beträgt +/- 4,5 Prozent.

>>> Bericht auf "Kurier.at"

(APA)

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