Luxus im Ringstraßenpalais

Britisches Glashaus und Wiener Moderne: Das „Luxury Estate“-Magazin feierte in den neuen Räumen des Palais Wertheim Zehn-Jahre-Jubiläum.

Futuristisches Design im Gründerzeitpalais: Magazinpräsentation im Palais Wertheim.
Futuristisches Design im Gründerzeitpalais: Magazinpräsentation im Palais Wertheim.
Futuristisches Design im Gründerzeitpalais: Magazinpräsentation im Palais Wertheim. – (c) Roland Rudolph

Lage, Lage, Lage, heißt es bei Luxusimmobilien gern. Jene direkt neben dem Hotel Imperial war so gesehen ziemlich passend für die Präsentation des neuen „Luxury Estate“-Magazins der „Presse“: Es wurde im Palais Wertheim vorgestellt, jenem Ringstraßenpalais am Schwarzenbergplatz, das seit Kurzem unter sich eine neue, vom Architektenteam Söhne&Partner gestaltete Eventlocation beherbergt.

Maßanfertiger: Bernd und Hannes Radaschitz von der gleichnamigen steirischen Designtischlerei (v. l.).
Maßanfertiger: Bernd und Hannes Radaschitz von der gleichnamigen steirischen Designtischlerei (v. l.).
Maßanfertiger: Bernd und Hannes Radaschitz von der gleichnamigen steirischen Designtischlerei (v. l.). – (c) Roland Rudolph

Es war ein kleines Jubiläum, das da gefeiert wurde: Zum zehnten Mal versammelt das Magazin Trends, Marktanalysen und Wohnträume von Bali bis Wien (wo der Luxusquadratmeter 2009 noch an die 18.000 Euro kostete, später kratzte er zwischenzeitlich an den 30.000, um nun wieder ein Stück darunter zu liegen). Klar gestiegen ist in jener Zeit der Umfang des Magazins: 36 Seiten hatte die erste Ausgabe im Jahr 2009 – heuer sind es mit gut 180Seiten fünf Mal so viel.

Roman Schleser („Die Presse“), Sandra Bauernfeind (EHL), „Die Presse“-GF Herwig Langanger und Franz Scheibenecker (EHL, v. l.).
Roman Schleser („Die Presse“), Sandra Bauernfeind (EHL), „Die Presse“-GF Herwig Langanger und Franz Scheibenecker (EHL, v. l.).
Roman Schleser („Die Presse“), Sandra Bauernfeind (EHL), „Die Presse“-GF Herwig Langanger und Franz Scheibenecker (EHL, v. l.). – (C) Roland Rudolph

In diesem Umfang enthalten sind Marktanalysen zu Stadt, Land, Berg und See, auch im Rückblick darauf, wie sich Markt, Preise und Kunden-wünsche im vergangenen Jahrzehnt verändert haben – und wo nicht. Immerhin ein Jahr dauert auch die Vorbereitung für das Magazin.

„Die Presse“-Geschäftsführer Rudolf Schwarz, Johanna Seeber, Natalie Steglich (Seeste) und Gregor Zethofer („Die Presse“, v. l.).
„Die Presse“-Geschäftsführer Rudolf Schwarz, Johanna Seeber, Natalie Steglich (Seeste) und Gregor Zethofer („Die Presse“, v. l.).
„Die Presse“-Geschäftsführer Rudolf Schwarz, Johanna Seeber, Natalie Steglich (Seeste) und Gregor Zethofer („Die Presse“, v. l.). – (C) Roland Rudolph

Das ganze Jahr über, sagt Astrid Müllner, Leiterin der „Presse“-Spezialredaktion, würden Ideen und Projekte gesammelt. Was spannend erscheint, „kommt in einen ,Luxury Estate‘-Ordner“. Aus diesem werden dann vor Weihnachten wiederum die besten Ideen gezogen, in Brainstormings ergänzt und als konkrete Aufträge an die Autoren vergeben, darunter Marktexperten, Design- und Möbelspezialistinnen, Architekturauskenner und Homestory-Lieferanten.

Makler, Designer und Entwickler

So versammelt das Magazin nun an die 50 Geschichten und mehr als 100 Häuser und Interieurs, gut 100 Menschen wurden interviewt, darunter Makler und Entwickler, Architekten und Designer, Wissenschaftler und Kuratoren. (Um bei den Zahlen zu bleiben: Auch 700E-Mails und 2615Dateien in 270Ordnern auf dem Server verbucht das Produkt). Zum Schluss, so Müllner, werde es dann immer etwas stressig, „egal, wie organisiert man beginnt“. Bevor die Seiten in die Druckerei gehen, könne man in den Büros oft kaum mehr gehen, „weil so viele Ausdrucke zur Kontrolle herumliegen“.

Die Aufmachergeschichte wirft heuer einen Blick auf die Wiener Moderne rund um Wagner, Hoffmann und Loos – auf das, was damals war, und das, was bis heute wirkt. Dazu liest man von exklusiven Häusern und raren Grundstücken, architektonischen Experimenten und baulicher Solidität, trifft britische Gewächshaushersteller, österreichische Jacht-Interior-Experten, Kaffeeröster in Bad Ischl und den ehemaligen Chefconcierge des Hotels Adlon in Berlin.

Mario Hofferer ist Doppelweltmeister und Barkeeper des Jahres im Weltverband.
Mario Hofferer ist Doppelweltmeister und Barkeeper des Jahres im Weltverband.
Mario Hofferer ist Doppelweltmeister und Barkeeper des Jahres im Weltverband. – (c) Roldand Rudolph

Gefeiert wurde im Palais Wertheim mit rund 300 Gästen aus der Immobilienbranche – und Drinks von Mario Hofferer, dem amtierenden Doppelweltmeister der Cocktailbranche. „Die Presse“-Geschäftsführer Herwig Langanger dankte nicht zuletzt den zahlreichen Kunden und Partnern, „die uns schon viele Jahre vertrauen“. Nur dank ihnen sei es „überhaupt erst möglich, ein Magazin in diesem Umfang zu produzieren“.

Das Magazin liegt am Samstag bei.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.04.2018)

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