Die "Furche" hat ihre erste Chefredakteurin

Nach 18 Jahren als „Furche"-Chefredakteur wechselt Rudolf Mitlöhner zum „Kurier“. Seine Nachfolgerin wird Doris Helmberger-Fleckl.

Doris Helmberger-Fleckl
Doris Helmberger-Fleckl
Doris Helmberger-Fleckl – Milad Gorgin

Nach 18 Jahren gibt es einen Wechsel an der Spitze der „Furche": Doris Helmberger-Fleckl übernimmt von Rudolf Mitlöhner und ist damit erste Chefredakteurin der Wochenzeitung. Mitlöhner war seit 2001 (nach Stationen bei der „Kleinen Zeitung“ und der „Presse") in der Chefredaktion der „Furche“, nun wechselt er auf eigenen Wunsch in die "Kurier"-Innenpolitik.

Doris Helmberger-Fleckl ist bereits seit 2000 bei der „Fruche“. Die studierte Germanistin und Theologin hat bisher für die Ressorts Gesellschaft, Bildung und Wissenschaft verantwortlich gezeichnet und ist Trägerin mehrerer Journalistenpreise.

Helmberger-Fleckl zu ihrer künftigen Aufgabe: "Intellektuelle Tiefe, diskursive Breite, ein Sensorium für existenzielle Fragen und eine klare Haltung, wenn es um Werte wie Menschenwürde, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit geht: Darum bemüht sich die Furche Woche für Woche. Und ja, auch die Freude an der Sprache und die Lust auf Geschichten abseits des Altbekannten sollen dabei bedient werden.“ Einen Schwerpunkt will sie auf die Welt des Digitalen legen: „Auf unserer innovativen Website, an deren Finalisierung wir fieberhaft feilen, in unseren Social-Media-Kanälen und in unserem neuen Podcast 'weiter denken'. Durch all diese zusätzlichen Kanäle sollen noch mehr Menschen als bisher auf jenen Qualitätsjournalismus aufmerksam werden, für den die Furche seit jeher steht. Und wir sind guter Dinge, dass das auch gelingen wird."

Markus Mair, Vorstandsvorsitzender der Styria Media Group: "Die FURCHE zählt zu den Säulen der Styria Media Group, wenn es um Qualitätsjournalismus geht. Rudolf Mitlöhner hat diese Zeitung mit seinem Wirken wesentlich mitgeprägt. Mit Doris Helmberger-Fleckl als Chefredakteurin wird die Furche weiterhin Woche für Woche mit höchster journalistischer Bravour Zeichen setzen, Orientierung, Analyse und Hintergrund bieten."

(Red.)

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