Trash statt Glamour: Wer will da noch "Germany's Next Topmodel" sein?

TV-Notiz Es war der wohl skurrilste Moment in den 14 Jahren des TV-Erfolgsformats: Die „Traumhochzeit“ der bereits ausgeschiedenen Theresia. Der Bräutigam: "Ich versteh kein Wort."

Arrangierter Kitsch im Exzess.
Arrangierter Kitsch im Exzess.
Arrangierter Kitsch im Exzess. – (c) Screenshot Pro7

Nach dem Finale der 14. Staffel von "Germany's Next Topmodel" bleibt nur eine Frage: Will da tatsächlich noch jemand gewinnen? Bereits vor der Finalshow sprang eine der Teilnehmerinnen ab, was doch zu denken geben könnte. Was aber dann am Donnerstagabend über die TV-Schirme flimmerte, zählt definitiv zu den skurrilsten Momenten in den langen Jahren von "Germany's Next Topmodel": Die trashige „Traumhochzeit“ der bereits vor Wochen ausgeschiedenen Kandidatin Theresia (26) mit ihrem überrumpelten Verlobten Thomas.

"Vielleicht heiratet ja heute noch jemand hier", hatte Heidi Klum vorab verlauten lassen. Was Spekulationen anheizte, es könnte sich um Klum selbst handeln: Die 45-Jährige ist seit Dezember mit dem Tokio-Hotel-Gitarristen Tom Kaulitz verlobt. Zur ProSieben-Primetime kam es - natürlich - anders. Nicht Klum heiratete, sondern Theresia.

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Ihr Auserwählter wusste davon offenbar nichts. "Ich verstehe kein Wort", sagte er, als er live im Fernsehen begriff, dass es hier nicht bloß um einen Hochzeitsantrag vor laufender Kamera ging. "Du hättest mir wenigstens vorher was sagen können", stammelte der 54-Jährige, ehe Heidi Klum kitschige Gelöbnisformeln sprach und das Paar verheiratete. "Sag einfach immer Ja", empfahl sie dem verwirrten Bräutigam. Wenn das doch inszeniert war, spielte der Mann seine Rolle überzeugend.

Natürlich verheiratete Klum die beiden nicht wirklich, wie auch aufklärend am Bildschirm unten eingeblendet wurde: Der offizielle Hochzeitstermin soll heute beim Standesamt Düsseldorf folgen. Ob der Bräutigam zumindest davon weiß? Und wann nun Klum selbst heiratet? Darüber wurde nichts bekannt. Wer dann tatsächlich "Germany's Next Topmodel" wurde, verkam zur Nebensache. Simone Kowalski - für alle, die es interessiert.

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