Franzjosefkai21: „Der Baron Bagge“

Alexander Waechter spielt in seinem Theater am Franzjosefkai21 eine szenische Fassung der Novelle von Alexander Lernet-Holenia.

(c) Barbara Pálffy

Der 1976 fast mit 80 Jahren verstorbene Alexander Lernet- Holenia war im Wien der Nachkriegszeit nicht nur eine literarische Institution, sondern auch politisch als Präsident des Österreichischen P.E.N-Clubs aktiv. „Der Baron Bagge“ gilt als sein reifstes Werk, gelobt von Kritikerin Hilde Spiel. Es geht um eine Liebesgeschichte und ein Kriegstrauma. Lernet-Holenia war Soldat im I. Weltkrieg, im II. wurde er verwundet. Alexander Waechter, Spezialist für knackige Soli, spielt in seinem Theater am Franzjosefkai21 eine szenische Fassung der Novelle (Vorstellungen u. a. 4., 5., 8., 9. 12. bis bis 12. 12.). Performerin Ann Liv Young und Mario Formenti, Komponist, Pianist, präsentieren am 12. 12. den Abschluss ihres Rechercheprojekts mit dem Brut-Publikum als Revue in der Praterstraße 14. Werner Schwabs schrille „Präsidentinnen“ begeistern die Menschen derart, dass es am 6. 12. eine Zusatzvorstellung im Akademietheater gibt (passend zu Krampus, vielleicht sogar zum Nikolo).

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