Oper

Todes-Duett in den Alpen

Hans Werner Henzes älplerischer Psychokrimi „Elegie für junge Liebende“, erstmals in einem großen Wiener Opernhaus: Keith Warner inszenierte im Theater an der Wien detailgenau das Spiel von der Skrupellosigkeit des Künstlers.

Laura Aikin als 'Hilda Mack' während einer Fotoprobe von 'Elegie für junge Liebende' am Theater an der Wien
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Laura Aikin als 'Hilda Mack' während einer Fotoprobe von 'Elegie für junge Liebende' am Theater an der Wien
Laura Aikin als 'Hilda Mack' während einer Fotoprobe von 'Elegie für junge Liebende' am Theater an der Wien – (c) APA (WERNER KMETITSCH/PHOTOWERK)

"Elegie für junge Liebende" ist eine der erfolgversprechendsten Opern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts; nicht nur, weil Hans Werner Henze in seinem 1961 uraufgeführten Werk mittels effektsicherer Klang-Collage zur trefflichen Stimmungsmalerei fand, sondern vor allem, weil Wystan Hugh Auden im Verein mit seinem Gefährten Chester Kallman ein exquisites Libretto gelang: Die bitterbös-zynische Parodie auf das Bergfilm-Genre wurde gleichzeitig ein tiefsinniger Beitrag zum Genre Künstler-Drama.

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