Burgtheater: Großer Abend für Nervensäge Mary Tyrone

KritikAndrea Breth inszeniert fulminant das redselige, dennoch treffende Familiendrama „Eines langen Tages Reise in die Nacht“ von US-Nobelpreisträger Eugene O'Neill. Corinna Kirchhoff spielt die Morphinistin: atemberaubend.

Corinna Kirchhoff zeigt als Mary Tyrone alle Facetten, die nur denkbar sind – ihr zur Seite bzw. als ihr Widerpart: Sven-Eric Bechtolf.
Corinna Kirchhoff zeigt als Mary Tyrone alle Facetten, die nur denkbar sind – ihr zur Seite bzw. als ihr Widerpart: Sven-Eric Bechtolf.
Corinna Kirchhoff zeigt als Mary Tyrone alle Facetten, die nur denkbar sind – ihr zur Seite bzw. als ihr Widerpart: Sven-Eric Bechtolf. – (c) APA/ROLAND SCHLAGER

Eine Stimme wie ein Reibeisen. Von Beginn an ist klar, wer diese Aufführung dominiert: Corinna Kirchhoff in Eugene O'Neills autobiografischem Familiendrama „Eines langen Tages Reise in die Nacht“, seit Samstagabend im Burgtheater zu erleben. Unbedingt! Andrea Breth hat inszeniert, anfangs werden die Regieanweisungen verlesen, neuerdings gibt es ein Übersetzungsband. Manchmal ist das Englische besser zu verstehen als das Deutsche.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.04.2018)

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