„2021 kommt die Kundry“

Elina Garanča feiert am Samstag ihr internationales Rollendebüt als Dalila an der Wiener Staatsoper. Im „Presse“-Gespräch kündigt sie weitere künstlerische Wagnisse an.

Elina Garanča
Elina Garanča
Elina Garanča – Clemens Fabry / Die Presse

Fünfzehn Jahre ist es her, dass Wiener Melomanen auf diese Edelstimme aufmerksam wurden: Im Jänner 2003 sang eine junge Lettin, die sich ihre ersten Sporen im Ensemble des Staatstheaters Meiningen verdient hatte, die Lola in Mascagnis „Cavalleria rusticana“ an der Wiener Staatsoper – die Santuzza in derselben Oper wird sie in der kommenden Spielzeit im Haus am Ring verkörpern. Dazwischen liegt eine Bilderbuchkarriere, die das Mädchen aus Riga, das einsam in seinem Hotelzimmer in der deutschen Provinz Opernpartien und – mittels Wörterbuch und „Tagesschau“ – auch die deutsche Sprache studierte, in den Olymp der Opernwelt katapultierte.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.05.2018)

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