Volksoper: Peter Pans tolles Dreimäderlhaus

KritikDas Wiener Staatsballett begeisterte mit der fulminanten Uraufführung des Balletts über den Buben aus Nimmerland. Die meisten Lacher erntete aber Captain Hook.

Martialisch: Peter Pan (vorn Keisuke Nejime) und sein Schatten (Robert Weithas). Die Ballettversion ist ein Meisterwerk.
Martialisch: Peter Pan (vorn Keisuke Nejime) und sein Schatten (Robert Weithas). Die Ballettversion ist ein Meisterwerk.
Martialisch: Peter Pan (vorn Keisuke Nejime) und sein Schatten (Robert Weithas). Die Ballettversion ist ein Meisterwerk. – (c) Wiener Staatsballett/Ashley Taylor

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was Captain Hook in seiner kargen Freizeit treibt, wenn er gerade nicht damit beschäftigt ist, Peter Pan aufzuspüren? Er gibt sich der Wellness hin, Wannen-, Fußbäder und erst die Haarpflege, wobei das Beste ist: Hook hat gar keine Haare, sein weißer Pferdeschwanz ist eine Perücke. Mr. Smee geht Hook, der, wie jeder weiß, kein einfacher Chef ist, zur Hand, und dann wird auch noch der Haken poliert. Kurzum: Die Heiterkeit ist groß, bei den Auftritten des Bösewichts in „Peter Pan“.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.05.2019)

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