Zum Inhalt
Oliver Polak / Bild: (c) imago/Lumma Foto
05.10.2017

Oliver Polaks derbe Gags, die wehtun

Der jüdisch-deutsche Stand-up-Komiker spricht in seinem neuen Programm tatsächlich „Über Alles“.
Drew Sarich als Graf von Krolock und Diana Schnierer als Sarah. / Bild: APA/HERBERT NEUBAUER
01.10.2017

"Tanz der Vampire": Die Untoten zeigen sich gut gelaunt

Zwanzig Jahre nach der Uraufführung kehren die Vampire nach Wien zurück. Eine Show, die kaum Wünsche offen lässt. Junge Talente zeigen neben den Stars der Branche ihr Können.
Ein hinreißend grässliches Paar: Petra Morzé und Bernd Birkhahn in „Kartonage“.  / Bild: (c) Reinhard Maximilian Werner
29.09.2017

Nie wieder Marillenmarmelade!

Kasino. „Kartonage“ von Yade Yasemin Önder, eine Satire über Kinder, Eltern und die Angst vor allem Fremden, ist amüsant und treffend. Zwei Schauspieler wachsen über sich hinaus.
29.09.2017

Ödes Oratorium über Mensch und Maschine

Das Schauspielhaus scheitert an einem großen Thema.
Gefallen sängerisch wie schaupielerisch: Ray Chenez als Teseo, Anna Gillingham als Arianna.  / Bild: (c) Herwig Prammer/ studio@prammer.com
28.09.2017

Ariadne und Theseus, ihr Transgenderheld

Porporas „Ariadne auf Naxos“ wird in der Kammeroper lebendig, aber auch erklärungsbedürftig inszeniert.
Ein handfester Protest gegen Gentrifizierung sowie die Kultur- und Stadtpolitik an sich: Die Gruppe „Staub zu Glitzer“ hält die Berliner Volksbühne besetzt.   / Bild: (c) imago/Votos-Roland Owsnitzki
27.09.2017

Berlin: Kunstkollektiv "Staub zu Glitzer" hält Volksbühne besetzt

Dem neuen Intendanten der renommierten Bühne wird der Start denkbar schwer gemacht: Er steht vor einem besetzten Haus. Protestiert wird (auch) gegen die Kultur- und Stadtpolitik an sich.
Bild: (c) New Space Company
25.09.2017

Drama „Freiheit“: Und wieder eskaliert ein Bobo-Treffen

Bei der Uraufführung in einer alten Industriehalle fliegen die Fetzen.
Volksbühne ist weiter besetzt. / Bild: imago/Votos-Roland Owsnitzki
23.09.2017

Berliner Volksbühne weiter von Aktivisten besetzt

Eine Einigung im seit Monaten schwelenden Streit um das Theater ist weiter offen. Die neue Leitung verhandelte vorerst "ergebnisoffen" mit den ungebetenen Gästen.
Manuel Rubey spielt in „Mayerling“ den Habsburger Kronprinzen Rudolf als Zombie.  / Bild: (C) Ingo Pertramer/Rabenhof
21.09.2017

Rabenhof-Theater: Wilde Hirschjagd in „Mayerling“

Ein simples Singspiel Ernst Moldens, zügig inszeniert von Thomas Gratzer, wurde kräftig bejubelt. Die melancholische Musik ist auch tatsächlich mitreißend.
19.09.2017

"In 80 Tagen um die Welt" aus Linz räumt bei Musicalpreis-Gala ab

Die Linzer Produktion "In 80 Tagen um die Welt" wurde in Berlin zum Musical des Jahres gekürt.
Bemützt wie Konrad Bayer, auf der Spur des Dichters: Johanna Orsini-Rosenberg und Paul Skrepek. / Bild: (c) Judith Stehlik
17.09.2017

Theater in der Gumpendorfer Straße: Auf der Suche nach Konrad Bayer

Kritik Elisabeth Gabriel hat ein Romanfragment des früh verstorbenen Dichters der Wiener Gruppe für ein großartiges Duo bühnenreif gemacht.
16.09.2017

„Dantons Tod“ als Reigen der Vernichtung

Alia Luque inszenierte Büchners Revolutionsdrama schlicht und streng am Landestheater Niederösterreich.
Der 25-jährige Regisseur Felix Hafner, der das Reinhardt-Seminar absolviert hat, bringt am 23. 9. im Wiener Volkstheater Nestroys „Höllenangst“ heraus. Dort zeigte er zuletzt Molières „Menschenfeind“ und „Isabelle H.“ von Thomas Köck. / Bild: (c) Stanislav Jenis
15.09.2017

Regisseur Felix Hafner: „Ich bin kein sturer Mensch!“

Volkstheater. Der junge Regisseur Felix Hafner über Nestroys „Höllenangst“, seinen Lehrer Martin Kušej, seine Kindheit auf dem Land und seinen Wunsch, einen Film zu drehen.
Eine Bierkiste würde ihm als Bühne reichen, wenn er vom Ist und Soll spricht, zwischen dem sich die Menschen oft verlaufen. / Bild: (c) ERNESTO GELLES
15.09.2017

Gunkl: „Reden wir über die Unterschiede“

Kabarett. In seinem zwölften Soloprogramm spricht Günther Paal, Gunkl, über sein Asperger-Syndrom und gibt Anleitungen zu einem besseren Miteinander. Die persönliche Seite macht das Stück rührend, eindringlich und hochkomisch.
­Sündenpfuhl! Maria Happels Mutter war von den Theaterplänen ihrer Tochter entsetzt, der Pfarrer auch. / Bild: (c) Stanislav Jenis
14.09.2017

Maria Happel: „Ich hatte Wahnsinnsglück“

Burgschauspielerin Maria Happel wollte ursprünglich zum Musical. An der Volksoper spielt sie in „Gypsy“ und spricht über Mütter und Töchter.
13.09.2017

Der spontane Ausbruch einer Frau in mittleren Jahren – „Shirley Valentine“

Vienna's English Theatre. Cally Lawrence legt ein prächtiges Solo hin.
Bild: (c) Reuters
12.09.2017

Britischer Theatermacher Sir Peter Hall ist tot

Seine Karriere umspannte mehr als ein halbes Jahrhundert. Der langjähriger Direktor des Londoner National Theatre verstarb im Alter von 86 Jahren.
Tanzen, bis es wehtut: Anna Sophie Krenn in einer endzeitlichen Umgebung. / Bild: (c) APA/GEORG HOCHMUTH
10.09.2017

Akademietheater: Thomas Köcks verlorene Paradiese

Kritik Eine Fülle an Untergängen gibt es in "paradies fluten/verirrte sinfonie" des jungen Dramatikers aus Oberösterreich. Robert Borgmann inszenierte sie recht reizvoll.
Fotoprobe: "Iphigenie in Auls / Occident Express" / Bild: (c) APA/HERBERT NEUBAUER
10.09.2017

Volkstheater: Iphigenie ist nur das erste Opfer des Krieges

Kritik Direktorin Anna Badora inszenierte eine antike Tragödie des Euripides und ein aktuelles Stück von Stefano Massini. Die Gewalt und das Meer verbinden "Iphigenie in Aulis" mit dem intensiven Flüchtlingsdrama "Occident Express".
Choreograf Boris Charmatz tanzt bei der Eröffnung der Saison der Volksbühne mit dem Publikum - am stillgelegten Flughafen Berlin-Tempelhof. / Bild: (c) imago/Emmanuele Contini (Emmanuele Contini)
10.09.2017

Berliner Volksbühne tanzt in ihre erste Saison unter Chris Dercon

Chris Dercon eröffnete mit einem Openair-Spektakel am ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof seine Intendanz. Der Nachfolger von Frank Castorf als Volksbühne-Chef wird seit Monaten massiv in Berlin angefeindet.
Henriette Thimig und Kollegen im Wiener Volkstheater. / Bild: APA/HERBERT NEUBAUER
09.09.2017

Iphigenie ist nur das erste Opfer des Kriegs

Im Wiener Volkstheater inszeniert Direktorin Anna Badora eine antike Tragödie des Euripides und ein aktuelles Stück Stefano Massinis. Die Gewalt und das Meer verbinden »Iphigenie in Aulis« mit dem Flüchtlingsdrama »Occident Express«. ? von Norbert Mayer