Rätsel um Grab: Freddie Mercury-Gedenktafel verschwunden

Ende Februar wurde in London eine Gedenktafel zu Ehren des Queen-Sängers entdeckt. Freddie Mercury wollte seine letzte Ruhestätte geheim halten.

Raetsel Grab Freddie MercuryGedenktafel
Raetsel Grab Freddie MercuryGedenktafel
(c) AP (GILL ALLEN)

Ende Februar wurde bekannt, dass auf einem Friedhof eines Londoner Krematoriums eine Gedenktafel zu Ehren des Queen-Sängers Freddie Mercury (bürgerlich: Farrokh Bulsara) entdeckt worden war. Dies gab Anlass zu der Vermutung, man hätte 21 Jahre nach seinem Tod die letzte Ruhestätte seiner Asche gefunden. Nun vermeldete die britische Tageszeitung "Daily Mirror", dass die Tafel verschwunden sei.

Fans vermuten laut "Daily Mirror", dass Mercurys Lebenspartnerin Mary Austin nach den Medienberichten der vergangenen Woche selbst die Tafel entfernt hat. Kürzlich meinte sie in einer Stellungnahme: "Ich habe am Sterbebett versprochen, den Verbleib der Asche niemals zu verraten. Ich weiß, wo sie ist, aber das ist alles, was ich dazu zu sagen habe."

Die Inschrift lautet "In liebevoller Erinnerung an Farrokh Bulsara. 5. Sept. 1946 - 24. Nov. 1991". Der in französischer Sprache geschriebene Zusatz "Um immer in Deiner Nähe zu sein mit all meiner Liebe - M." deutete darauf hin, dass es sich bei M. um Mary Austin handelt.

n den 70er Jahren lebte Mercury jahrelang mit Austin zusammen, bis er sich zu seiner Bisexualität bekannte und sich von ihr trennte. Sie blieben dennoch bis zum Schluss freundschaftlich eng verbunden, sie wurde zur Haupterbin seines Vermögens. Die letzten Jahre verbrachte Mercury mit dem irischen Friseur Jim Hutton an seiner Seite.

Kensington, Montreux oder Sansibar?

Der am Neujahrstag 2010 verstorbene Hutton hatte stets vermutet, dass die sterblichen Überreste seines Partners auf dessen Anwesen Garden Lodge in Kensington begraben wurden. "Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich seine letzte Ruhestätte am Fuße des Kirschbaums befindet, um alles überblicken zu können."

Anderen Gerüchten zufolge soll die Asche auf die Insel Sansibar, wo Mercury geboren wurde, gebracht oder aber in Montreux in den Genfer See gestreut worden sein. Ebendort befindet sich am Ufer des Sees eine überlebensgroße Statue des Musikers.

(APA)

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