Österreichischer Musikvideopreis 2014 geht an Bilderbuch

Antonin B. Pevny hat den Clip zu "Maschin" von Bilderbuch inszeniert. Das Musikvideo wurde am Montag im Rahmen der Vienna Independent Shorts prämiert.

(c) Bilderbuch/CRISP

Am Montagabend wurde im Wiener Schikaneder im Rahmen der Vienna Independent Shorts (VIS) zum zweiten Mal der österreichsiche Musikvideopreis vergeben. Als bester heimischer Clip 2014 wurde "Maschin" von Bilderbuch (Regie: Antonin B. Pevny) prämiert. Nominiert waren dabei auch Bands wie Kreisky, Velojet und Ja, Panik.

Die Band Bilderbuch war bei den diesjährigen Amadeus Awards viermal nominiert. Das Wiener Quartett gewann einen Preis, den FM4-Award. Die Band wird als einer der diesjährigen Höhepunkte beim Donauinselfest auftreten.

Jury: "Hart an der Grenze zur Peinlichkeit"

"Dieses Musikvideo schafft es, mit Selbstironie und hart an der Grenze zur Peinlichkeit, ohne je peinlich zu sein, einen richtig guten Song richtig gut in ein Video umzusetzen", so die Begründung der Jury, die heuer aus Musikerin Violetta Parisini, "Noisey Alps"-Chefredakteur Jonas Vogt und Vorjahresgewinner Daniel Moshel bestand. Eine lobende Erwähnung ging an Fijuka für "Behave", inszeniert von Jungregisseur Florian Pochlatko. Zum besten internationalen Musikvideo kürte das Publikum "Our Lights" der belgischen Indie-Formation BRNS, die am Abend im Rahmen der Preisverleihung auftrat.

Bei der parallel im Stadtkino im Künstlerhaus veranstalteten, von Michael Ostrowski moderierten "Night of the Light", einem von VIS und Wien Energie gemeinsam veranstalteten Kurzfilmproduktionswettbewerb, reüssierte indes Lena Weiss. Die junge Filmemacherin sicherte sich mit ihrem politischen Kurzdokumentarfilm "Gatos de Luz" sowohl den Jury- als auch den Publikumspreis.

 

(Red.)

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