Frauen im Rap: In der Nische, aber gar nicht quiet

Die Linzer Künstlerin Mavi Phoenix mischt seit einem halben Jahr den österreichischen Rap- und Popmarkt auf. Sie ist nicht die einzige Frau, die sich in der männlich dominierten Szene durchsetzt. Doch der Hype bleibt bei vielen aus. Eine Bestandsaufnahme starker Frauenstimmen im heimischen Rap.

Mavi Phoenix (*1.9.1995), hier auf dem Gelände der ehemaligen Schlachtgründe in St. Marx, heißt eigentlich Marlene Nader und kommt aus Linz.
Mavi Phoenix (*1.9.1995), hier auf dem Gelände der ehemaligen Schlachtgründe in St. Marx, heißt eigentlich Marlene Nader und kommt aus Linz.
Mavi Phoenix (*1.9.1995), hier auf dem Gelände der ehemaligen Schlachtgründe in St. Marx, heißt eigentlich Marlene Nader und kommt aus Linz. – Clemens Fabry

Es war die Woche des Falco-Gedenkens. Kurz vor seinem 60. Geburtstag und 19 Jahre nach seinem Tod lud die heimische Musikszene zu einem popkulturellen Erinnerungstreffen. Bei den Konzerten, Vorträgen und Workshops waren neben der schwedischen Sängerin Anna von Hausswolff und den Österreicherinnen Clara Moto und Katharina Pizzera fast nur Männer aufgetreten. Und Mavi Phoenix. Die 21-jährige Künstlerin, die mit bürgerlichem Namen Marlene Nader heißt, erobert mit ihrem Alternative Pop, der starke Hip-Hop-Elemente enthält, gerade die heimischen Bühnen. Sie war schon 2015 Vorgruppe von Bilderbuch, zierte im Herbst die „Falter“-Titelseite und landete mit ihrer Single „Quiet“ auf Platz zwei der FM4-Jahrescharts.

Das ist drin:

  • 5 Minuten
  • 865 Wörter
  • 3 Videos
  • 4 Bilder

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(Print-Ausgabe, 29.01.2017)

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