Jazz

Pee Wee Ellis: Der Mann, der den Funk erfand, um sich den Jazz leisten zu können

Saxofonist Alfred "Pee Wee" Ellis hat den Jazz als Schulschwänzer entdeckt, später an der Seite von James Brown den Funk erfunden. Jetzt gastiert er an drei Abenden in Wien. Ein Gespräch über Musik, seine Mutter und seine späte Politisierung.

Der Mann, der den Funk erfand, um sich den Jazz leisten zu können: Pee Wee Ellis.
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Der Mann, der den Funk erfand, um sich den Jazz leisten zu können: Pee Wee Ellis.
"James Brown hat mich gerettet", sagt Pee Wee Ellis im nächtlichen Gespräch mit der "Presse". – (c) Michele Pauty

James Brown war in den Sechzigerjahren ohne Zweifel der „hardest working man in show business“. So ließ er sich auch bei seinen Konzerten ankündigen. Sein Regime war eisenhart, seine Kommandos auf der Bühne legendär. „Maceo, bring your lickin' stick“, feuerte er seinen Tenorsaxofonisten Maceo Parker an. „Hit me, Fred!“, forderte er von Posaunist Fred Wesley. Für Alfred "Pee Wee" Ellis, seinen musikalischen Direktor, war ein kerniges „Pee Wee, take it on out“ reserviert. Von ihm forderte Brown besonders viel, weil er nicht im R&B, sondern im Jazz sozialisiert war.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.02.2018)

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