Immer der Straße nach: Eine Weltreise mit Bob Dylan

Am Freitag war er in Salzburg, heute spielt er in Brünn, am Montag in Wien: Bob Dylans 1988 begonnene „Never Ending Tour“ geht weiter. Doch auch seine Texte sind voller Städte, Straßen und Länder, oft in den USA, manchmal ganz anderswo, teils real, teils imaginär. Zeit für ein wenig Geografie mit dem Meister des Songs.

Daheim, vor seinem Haus in Woodstock, 1968: Bob Dylan mit seinem ältesten Sohn Jesse – der heute auch schon 52 ist und in der Filmbranche arbeitet.
Daheim, vor seinem Haus in Woodstock, 1968: Bob Dylan mit seinem ältesten Sohn Jesse – der heute auch schon 52 ist und in der Filmbranche arbeitet.
Daheim, vor seinem Haus in Woodstock, 1968: Bob Dylan mit seinem ältesten Sohn Jesse – der heute auch schon 52 ist und in der Filmbranche arbeitet. – (c) Elliott Landy, The Museum of the Jewish People

„Travel is the key“, das schrieb zwar Patti Smith, eine bekennende Schülerin Bob Dylans. Doch auch auf dessen Werk passt der Satz bestens, schon im „Song to Woody“ (1961) erklärte er seinen Vorbildern – den Männern wie Woody Guthrie, „that come with the dust and are gone with the wind“ – altklug: „I've been hittin' some hard travellin' too.“ Knappe 21 war er damals und flunkerte gern, auch über seine Reisen. Die naturgemäß in der Kleinstadt in Minnesota begannen, in der er am 24. Mai 1941 als Robert Zimmerman geboren worden war, ein Enkel litauischer und russischer Juden, die um 1905 nach Amerika emigriert waren.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 15.04.2018)

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