Buzzcocks-Sänger Pete Shelley gestorben

Der Sänger und Mitbegründer der britischen Punkband starb im Alter von 63 Jahren. Ihren größten Hit hatten die Buzzcocks mit "Ever Fallen in Love (With Someone You Shouldn't've)".

Sept 13 2014 Chicago Illinois U S PETE SHELLEY of the band The Buzzcocks performs live at 2
Sept 13 2014 Chicago Illinois U S PETE SHELLEY of the band The Buzzcocks performs live at 2
(c) imago/ZUMA Press (imago stock&people)

Pete Shelley, Sänger und Mitbegründer der britischen Punkband Buzzcocks, ist am Donnerstag im Alter von 63 Jahren gestorben. Das teilte sein Management nach britischen Medienberichten mit.

Unter den Bands des frühen britischen Punk waren die Buzzcocks die melodiöseste. Shelley, dessen richtiger Name Peter Campbell McNeish war, hatte sie schon 1975 gegründet, im Juli 1976 spielten sie in Manchester im Vorprogramm der Sex Pistols, die sie selbst dazu bewegt hatten, doch auch im Norden Englands aufzutreten.

Shelley schrieb seinen Buzzocks wunderbare Popsongs wie „What Do I Get?“ oder „Ever Fallen in Love (With Someone You Shouldn't've)“. Dass er einen ziemlich britischen Sinn für Ironie hatte, zeigte schon die erste Single der Buzzcocks, "Orgasm Addict". 1981 löste sich die Band auf, Solo hatte Shelley einen Hit mit „Homosapien“. 1989 formierte er die Buzzcocks neu und ging mit ihnen immer wieder auf Tournee, die letzten Konzerte waren im August 2018.

Zahlreiche Bands fanden Inspiration in den schlauen Songs der Buzzcocks. Kollege Glen Matlock, britischer Bassist und Gründungsmitglied der Sex Pistols, nannte Shelley einen "großartigen Künstler" und "eines der wenigen Originale des Punk". Seit 2009 hatte Shelley mit seiner estnisch-kanadischen Ehefrau in Estland gelebt.

(APA/dpa/Red.)

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