250 Tonnen Müll nach Frequency Festival

Die Endreinigung dauerte zwei Wochen. Mindestens 200.000 Dosen hinterließen die Festivalbesucher. Einige nutzen die Gelegenheit, um Sperrmüll loszuwerden.

Tonnen Muell nach Frequency
Tonnen Muell nach Frequency
(c) EPA (ANDREAS PESSENLEHNER)

Insgesamt kamen Mitte August 140.000 Besuchern zum Frequency Festival in St. Pölten. Zwei Wochen dauerte Endreinigung des Geländes. Laut einer Bilanz der Stadt waren etwa 250 Tonnen Müll angefallen, davon 200.000 Dosen. Die Aufräumarbeiten wurden von 85 Reinigungskräften und 15 Magistratsbediensteten der Abteilungen Abfallwirtschaft und Straßenreinigung bewältigt. Schwerpunkt war das Traisengelände.

Es sei auch wieder Müll angefallen, "der eindeutig nicht vom Frequency stammte", sagte Veranstalter Harry Jenner im Rahmen einer Begehung des Geländes. Das Rathaus bestätigte, dass bereits gesäuberte Flächen "über Nacht" verschmutzt gewesen seien. Es seien sogar vereinzelt Personen gesichtet worden, die mutwillig Müll verstreut hätten - u.a. "Fliesen oder Kopierer, die schwerlich von Campern stammen können. Einige Bürger nutzen scheinbar das Festival, um ihren Sperrmüll und Bauschutt zu entsorgen", hieß es in einer Aussendung.

Jenner zeigte sich zufrieden sich mit dem "Green Camper"-Konzept. In diesem Rahmen räumen die Besucher ihren Müll selbst weg. Das Konzept wäre auf freiwilliger Basis "sicherlich für die Zukunft in deutlich größerer Form anzudenken", hieß es im St. Pöltner Rathaus.

Eine Nachbesprechung zum Frequency wird im Herbst stattfinden. Dabei sollen u.a. weitere Verbesserungsvorschläge für den Fall erarbeitet werden, "dass das Festival auch im nächsten Jahr in St. Pölten stattfinden sollte", so der Magistrat. Für Jenner stehen die diesbezüglichen "Signale positiv". Er freue sich auf Frequency 2012 - "höchstwahrscheinlich in St. Pölten", sagte der Veranstalter am Freitag.

(APA)

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