Cat Power: „Wanderer"

Kritik Ein emotionales Wechselspiel prägt das exzellente Album der US-Künstlerin.

(c) Beigestellt

Das Titelstück singt Chan Marshall alias Cat Power auf ihrem zehnten Album „Wanderer" gleich zweimal: Als fast schon hymnisches, positiv gestimmtes Folk-A-cappella ganz zu Beginn, nur begleitet von ihrem verhuschten Harmoniegesang. Und als dunkle, betrübte Ballade mit zweifelnder Trompete ganz zum Schluss. Dieses emotionale Wechselspiel prägt das exzellente „Wanderer", das erste Album, das die US-Künstlerin im Alleingang produziert hat. Meist reichen ihr Gitarre und Piano für ihre intimen Klagelieder. Mehr braucht ihre große Stimme nicht, die auch in Momenten des Schmerzes kraftvoll und bestimmt bleibt.

 

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen
      Kommentar zu Artikel:

      Cat Power: „Wanderer"

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.