Hype um Rosalía: „El mal querer"

KritikDer Spanierin Rosalía gelingt mit „El mal querer" ein großer Wurf.

(c) Beigestellt

Die Spanierin Rosalía führt den Flamenco ins Internetzeitalter. Nach einem eher traditionellen Debüt gelingt der 25-Jährigen mit „El mal querer" ein großer Wurf: Faszinierend, wie sie das rhythmische Klatschen und den dramatischen Gesang des Flamenco mit aktuellem R ’n’ B, Pop und avantgardistischer Elektronik vereint. Die Hits „Malamente" und „Pienso en tu mirá" beziehen ihre Sinnlichkeit aus minimalistischen Arrangements.

Auch Experimentelles begeistert: Bei „De aquí no sales" formt sich der Rhythmus aus Samples von Motorradgeräuschen, bevor Rosalías verfremdete Seufzer selbst zum perkussiven Instrument werden. Ein gerechter Hype.

 

 

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