Francis International Airport - "In The Woods"

Strahlend eigenständig

Francis International Airport Woods
Francis International Airport Woods
(c) Siluh

Am Anfang steht ein Bitten, ein Flehen: „Please, slow down“, stößt Sänger Markus Zahradnicek in „All Your Lines End in Me“, dem getragenen Opener, immer wieder hervor. Zu wehmütigen Gitarren und knappem Beat, bevor ein Chor einsetzt, der den Song für kurze Zeit aufhellt, ja hoffnungsvoll macht. Charakteristisch für „In The Woods“, dem zweiten Album der Niederösterreicher Francis International Airport, ist die Devise der Entschleunigung nur bedingt, vielmehr ist es das Oszillieren zwischen Wehmut und Hoffnung, zwischen Melancholie und Sehnsucht.

Oder das Zusammenfallen von alldem. Schon im zweiten Stück „Monsters“ zieht das Tempo an, Bass und Schlagzeug eilen und drängen durch den jubilierenden Refrain, während die Gitarren wie ein Echo aus der Ferne klirren. Es sind Songs wie diese, üppig arrangiert, in den richtigen Momenten präzise verdichtet, die FIA nicht zur zigsten Indierock-Band machen, sondern Eigenständigkeit verleihen – und „In The Woods“ strahlen lassen.

TIPP

Francis International Airport - "In The Woods" (Siluh)

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