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Merings Stimme strahlt auf „Titanic Rising“ wie nie zuvor: Die neuen Songs der 30-Jährigen schwanken angesichts der ökologischen Katastrophe zwischen Zweifel und Hoffnung. / Bild: (c) Kathryn Vetter Miller
15.05.2019

Neues Album von Weyes Blood: Songs zum Untergang

Auf „Titanic Rising“ navigiert Natalie Mering alias Weyes Blood durch Krisen unserer Zeit. Und lässt den Softrock der 1970er-Jahre frisch klingen.
Von Holger Fleischmann
Er macht auch in den USA Furore: Bobby Oroza ist ein Nachgeborener des „Sound of 1971“. / Bild: (c) Stephanie Weiss
08.05.2019

Bobby Oroza: Ideal für Teenager jeglichen Alters

KritikDer 23-jährige Finne Bobby Oroza überzeugt mit seinem glühenden Debüt, „This Love“, wie man es selten erlebt. Er bugsiert den Soul-Klang der frühen Siebziger ins Heute.
von Samir H. Köck
Edwyn Collins: „Badbea“ / Bild: (c) AED
24.04.2019

Edwyn Collins: Die Liebe zum Leben im schottischen Hochland

KritikDas einstige geniale Sorgenkind des Indie-Pop hat sich von seinen Hirnschlägen erholt und ist in seine Heimat zurückgekehrt. Auf seinem neunten Soloalbum, „Badbea“, reflektiert er sein wildes Leben.
Von Samir H. Köck
Und manchmal steht da ein ganz seltsamer Stein in der Landschaft: Fat White Family, gegründet 2011 in London, spielen auch in ihrer Musik gern mit Störfaktoren. / Bild: (c) Domino
24.04.2019

Fat White Family: Surfmusik für Strandhasser

KritikAuf ihrem dritten Album, „Serfs up!“, setzt die englische Psychedelic-Rock-Band auf vage Betrachtungen einer kalten Welt und ersetzt den Punk durch Funk.
Von Christoph Sepin
Eigentlich ist sie ein Alt, musste aber eine Sopranstimme singen: Beth Gibbons mühte sich dramatisch zitternd um höhere Töne. / Bild: (c) Domino
16.04.2019

Beth Gibbons: Marias Klage um den Gekreuzigten

KritikDie Portishead-Sängerin überrascht mit einer intensiven Lesart von Henryk Góreckis „Symphony of Sorrowful Songs“. Dirigiert hat Krzysztof Penderecki.
von Samir H. Köck
Paul Weller Other Aspects – Live at the Royal Festival Hall  (Parlophone/Warner) / Bild: (c) Beigestellt
16.04.2019

Paul Weller: Im Museum seiner Lieder

KritikDer alte britische Meister zeigt endlich wieder seine sanfte Seite. „Aspects“ wurde mit Band und Orchester eingespielt.
von Samir H. Köck
Joachim Kühn: „Melodic Ornette Coleman – Piano Works XIII“  / Bild: (c) Act Records
07.03.2019

Joachim Kühn: Wunderliche Melodien am Ende der Welt

KritikDer deutsche Jazzpianist hat lange mit dem Free-Jazz-Pionier Ornette Coleman gearbeitet. Nun interpretiert er Melodien, die dabei entstanden sind. Dazu den Klassiker „Lonely Woman“ gleich zweimal.
von Samir H. Köck
 Simbiatu Ajikawo, vulgo Little Simz / Bild: Tam Cader / TAMIYM
07.03.2019

Neues Album von Little Simz: Leben zwischen Schwarz und Weiß

KritikDie britische Rapperin begibt sich auf „Grey Area“ auf Identitätssuche – und erklärt, warum es nicht nur Schwarz und Weiß gibt. Ein Rap-Album des Jahres.
von Holger Fleischmann
J. S. Ondara aus Nairobi ist die aufregendste Entdeckung im Folk-Jazz seit Langem. / Bild: APA/AFP/VALERIE MACON
28.02.2019

J. S. Ondara, eine aufregende Entdeckung im Folk-Jazz

Kritik Neues Album. „Tales of America“: J. S. Ondara aus Nairobi hat die Wallfahrt zu Bob Dylans Geburtsort hinter sich.
Von Samir H. Köck
Culk: „Culk“   / Bild: Siluh Records
21.02.2019

Debüt der Wiener Band Culk: Wenn Dream-Pop ins Albtraumhafte kippt

Kritik Die Wiener Gitarrenband Culk begeistert mit ihrem Albumdebüt. Was sie besonders macht, sind der fesselnde Gesang und die vertrackten Texte.
Von Holger Fleischmann
Zu Unrecht ein One-Hit-Wonder: die Südstaatensängerin Bobbie Gentry. / Bild: Universal Music
21.02.2019

Bobbie Gentry: Die rätselhafte Schöne vom Mississippi-Delta

Kritik Bobbie Gentry eroberte 1967 mit „Ode to Billie Joe“ die Welt im Sturm. Elf Jahre später zog sie sich für immer zurück. Jetzt erscheint eine fabelhafte Werkschau.
Von Samir H. Köck
Selbstgeißelung einer Narzisstin: „7 Rings“.  / Bild: (c) Screenshot
13.02.2019

Ariana Grandes fünftes Album: Liebe im Zeitalter des Narzissmus

KritikGuter Kommerzpop, auch inhaltlich gesehen: Auf „Thank U, Next“ erwägt Ariana Grande eine „Einzelhandelstherapie“ gegen Trennungsschmerzen.
von Samir H. Köck
Girlpool: „What Chaos Is Imaginary“ / Bild: (c) Anti
06.02.2019

Girlpool: Dieses Duo wird der Rockmusik müde

KritikKommt ein Revival der Do-it-yourself-Ästhetik der Neunzigerjahre? „What Chaos Is Imaginary“ von Girlpool, dem Punk-Duo aus Los Angeles, spricht dafür: das Zeugnis eines Übergangszustands.
von Christoph Sepin
„The Lingering Velocity of the Dead Ambitions“: Jazzer Ambrose Akinmusire – hier an der Trompete – hat keine Lust auf Beruhigendes. / Bild: (c) Blue Note
06.02.2019

Blue Note: Hier wird der Swing beschädigt

KritikAmbrose Akinmusire zeigt auf „Origami Harvest“, dass Jazz immer noch politisch sein kann. Ihn unterstützen der Rapper A. D. und das avantgardistische Mivos Quartet.
von Samir H. Köck
The Jack Moves: „Free Money“  / Bild: (c) Everloving Records
24.01.2019

„Free Money“: Der aktualisierte Groove der Siebzigerjahre

KritikGewiss, The Jack Moves aus Newark sind retro, sie stöbern im Archiv des Soul. Aber sie tun es mit großer Originalität und viel Lust an Ambivalenzen. Manchmal auch mit Selbstironie.
Von Samir H. Köck
James Blake: "Assume Form". Polydor/Universal /
23.01.2019

Der neue James Blake: Ein Pop-Engel verlässt den Äther

KritikEr wolle jetzt Form annehmen, singt der britische Elektronikmusiker James Blake auf seinem dritten Album "Assume Form", das so nervend wie faszinierend ist.
von Thomas Kramar
Marc Ribot auf dem Elbjazz Festival 2015 im Hamburger Hafen Hamburg. / Bild: (c) imago/Future Image (imago stock&people)
17.01.2019

Politische Lieder: „Bella ciao“ und andere Soldatenhymnen

KritikKurz nach der Wahl Donald Trumps beschloss der exzentrische Jazzgitarrist Marc Ribot, „Songs of Resistance“ einzuspielen – mit etlichen Gastsängern, darunter Tom Waits.
Von Samir H. Köck
Mit seiner tiefen, sanften, nasalen Stimme eroberte er sich eine Vielzahl von Stilen: Bad Bunny, geboren als Benito Antonio Martínez Ocasio 1994 in San Juan, Puerto Rico, präsentiert sein erstes Album: „X 100PRE“. / Bild: (c) Rimas
15.01.2019

Bad Bunny, der neue König des Latin-Pop

KritikMit Singles und Gastauftritten hat Bad Bunny aus Puerto Rico den US-Mainstream erobert. Sein unerwartetes erstes Album ist mehr als eine lästige Pflichtübung.
Von Holger Fleischmann
„Wandern durch die leeren Räume der staubigen Bücher und gebrochenen Träume“: Rosanne Cash singt über Sehnsüchte und Verluste. / Bild: (C) Blue Note
08.01.2019

Rosanne Cash: Feminismus aus Tennessee

Cash ringt auf „She Remembers Everything“, das auf dem Jazzlabel Blue Note erschienen ist, mit dem Realitätsprinzip und dem männlichen Blick auf die Welt.
von Samir H. Köck
The 1975 A Brief Inquiry Into Online Relationships   / Bild: (C) Polydor
08.01.2019

The 1975: Modern wie das erste graue Haar (mit 29 Jahren)

The 1975 spielen im Grunde Post-Punk – und sind nicht so sehr aus der Zeit gefallen, wie das klingen mag.
Von Thomas Kramar
Bild: (c) Beigestellt
13.12.2018

Bryan Ferry: Zurück in die Endzeit

KritikBryan Ferry findet wieder die Moderne im Jazz Age.
von Thomas Kramar
Bild: (c) Beigestellt
13.12.2018

Historisch bedeutsam: „The Complete Cuban Jam Sessions".

KritikPaolo Conte zelebriert auf dem neuen Opus „Live in Caracalla" das 50-jährige Bestehen seiner Komposition „Azzurro".
von Samir H. Köck
Bild: (c) Beigestellt
06.12.2018

Indie-Supergroup: Boygenius

KritikDie Seelenverwandten vereinen ihre Stärken zu berührenden Songs voll Intimität und prächtigem Harmoniegesang.
von Holger Fleischmann
Bild: (c) Beigestellt
06.12.2018

Paolo Conte: „Live in Caracalla"

KritikPaolo Conte zelebriert auf dem neuen Opus „Live in Caracalla" das 50-jährige Bestehen seiner Komposition „Azzurro".
von Samir H. Köck
Bild: (c) Beigestellt
29.11.2018

Hype um Rosalía: „El mal querer"

KritikDer Spanierin Rosalía gelingt mit „El mal querer" ein großer Wurf.
von Holger Fleischmann
Bild: (c) Yann Orhan
29.11.2018

Mark Knopfler: Das neunte Album ist das bisher beste

KritikMark Knopflers neues Soloalbum „Down the Road Wherever" überrascht mit abwechslungsreichen Melodien und jazzigen Bläsern.
von Samir H. Köck
Bild: (c) Beigestellt
22.11.2018

Cécile McLorin Salvant: „The Window“

KritikDie Liedauswahl auf „The Window" ist einnehmend.
von Samir H. Köck
Bild: (c) Yann Orhan
22.11.2018

Zaz: „Ich singe, ich falle“

KritikDas vierte Album der raukehligen Chansonnière Zaz.
von Samir H. Köck
Bild: (c) Beigestellt
15.11.2018

Leonard Bernstein: „Jazz Loves Bernstein“

Kritik„Jazz Loves Bernstein" ­enthält Aufnahmen von Größen wie Sarah Vaughan und Oscar Peterson.
von Samir H. Köck
Bild: (c) Barry Feinstein
15.11.2018

Was Bob Dylan verwarf

KritikDie September-Versionen von „Blood on Tracks“.
von Thomas Kramar
Ein Hund auf dem Cover: Wie man sich dieser kühlen Zivilisation wohl oder übel anpasst, beschreibt Gibson im wölfischen „Domestication“. /
13.11.2018

Laura Gibsons „Goners“: Melodiös, lieblich und fatalistisch

KritikEine sehr winterliche, reich und fein instrumentierte Liedsammlung liefert aktuell Laura Gibson aus Oregon.
von Thomas Kramar