"Chernobyl"

Katastrophentourismus

Mit Handy und Geigerzähler wandern dieser Tage weit mehr Touristen als üblich durch das Katastrophengebiet in der Ukraine: Durch die sehr sehenswerte HBO-Serie "Chernobyl" wurde der Katastrophentourismus in verstahlten Gebiet zum Trend.

Im Bild: Die Geisterstadt Pripyat.

Seit HBO das Drama um die Reaktorexplosion von Block 4 am 26. April 1986 sehr erfolgreich verfilmt hat, erfährt die Gegend einen touristischen Boom.

Der Autor der Serie sah sich schon verpflichtet, die Leute zu mehr Respekt aufzurufen.

Drehbuchautor Craig Mazin schrieb auf Twitter: „Es ist wunderbar, dass #ChernobylHBO eine Welle des Tourismus in die Sperrzone verursachte. Aber ja, ich habe die Fotos gesehen, die herumgehen. Wenn ihr den Ort besucht, denkt bitte daran, dass sich hier eine furchtbare Tragödie ereignete. Zeigt Respekt für alle, die gelitten und geopfert haben.“

300.000 Menschen mussten ihre Heimat verlassen. Geschätzte 4000 bis 90.000 Menschen (je nachdem, ob man Spätfolgen mitrechnet) starben an der Verstrahlung.

Weitere Bilder >>>

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Mit Handy und Geigerzähler wandern dieser Tage weit mehr Touristen als üblich durch das Katastrophengebiet in der Ukraine: Durch die sehr sehenswerte HBO-Serie "Chernobyl" wurde der Katastrophentourismus in verstahlten Gebiet zum Trend.

Im Bild: Die Geisterstadt Pripyat.

Seit HBO das Drama um die Reaktorexplosion von Block 4 am 26. April 1986 sehr erfolgreich verfilmt hat, erfährt die Gegend einen touristischen Boom.

Der Autor der Serie sah sich schon verpflichtet, die Leute zu mehr Respekt aufzurufen.

Drehbuchautor Craig Mazin schrieb auf Twitter: „Es ist wunderbar, dass #ChernobylHBO eine Welle des Tourismus in die Sperrzone verursachte. Aber ja, ich habe die Fotos gesehen, die herumgehen. Wenn ihr den Ort besucht, denkt bitte daran, dass sich hier eine furchtbare Tragödie ereignete. Zeigt Respekt für alle, die gelitten und geopfert haben.“

300.000 Menschen mussten ihre Heimat verlassen. Geschätzte 4000 bis 90.000 Menschen (je nachdem, ob man Spätfolgen mitrechnet) starben an der Verstrahlung.

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Selfies im verstrahlten Gebiet

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