Genuss oder Graus: Die wichtigsten Food-Trends 2018

1. Pflanzenbasierte Ernährung

Baum + Whiteman, eine Beraterfirma in den Bereichen Essen und Restaurants, hat die Foodtrends für das neue Jahr herausgefunden. 11 Neuheiten im Überblick:

Der größte Trend des Jahres sind pflanzenbasierte Speisen. 31 Prozent der Amerikaner legen wöchentlich fleischfreie Tage ein, die Googlesuche nach dem Stichwort „vegan“ hat sich allein im letzten Jahr um 90% erhöht.

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Bei diesem Trend hinken viele Restaurants hinterher, Supermärkte hingegen haben längst darauf reagiert. Zwischen 2012 und 2016 haben sich die vegetarischen Produkte in US-Supermärkten um 25 Prozent erhöht, die veganen sogar um 257 Prozent.

Laut Baum + Whiteman ist die pflanzenbasierte Ernährung vor allem bei Millennials und der Generation X und Z sehr beliebt. Und das wird mit hoher Wahrscheinlichkeit in ihrem weiteren Leben auch so bleiben.

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2. Fremde Küchen

Die philippinische Küche ist im Kommen, wenn es nach dem Trendbericht der Beratungsfirma geht. Ebenso wird es indisches Essen in Zukunft nicht nur in Curryform geben, sondern wird mehr Streetfood-Anspruch bekommen. Möglich sind Lammburritos oder auch Gerichte wie Chicken Masala Pizza (im Bild). Koreanisches Essen geht weg von Fast Food in Richtung Fine Dining.

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3. Kunstvolle Avocados

Eine unendliche Geschichte neigt sich auch weiterhin nicht dem Ende zu. Avocados werden aber nicht mehr nur auf den Toast gestrichen, sondern kunstvoll drapiert.

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4. Technologisierung

Uber liefert mittlerweile schon Essen in Wien, neue Arten Essen zu bestellen oder Reservierungen zu machen, sind bereits auf dem Vormarsch. Google, Amazon und Apple sind mit ihrem Smart Speakers (Siri, Home und Alexa) schon mit von der Partie.

Auch auf Facebook kann man auf Restaurantseiten bereits auf die Option „Buy“ klicken. Weitere Beispiele sind etwa Snapchat, wo man Restaurantkritiken lesen und Reservierungen durchführen kann.

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5. Bargeldlose Restaurants

In den USA ist es bereits üblich, dass Restaurants kein Bargeld mehr annehmen. Mit dem „Cashless“-System soll die Zahlung schneller funktionieren, außerdem fällt die Tagesabrechnung und der Gang zur Bank vollkommen weg. Nachteil: Nicht jeder hat eine Bankomat- oder Kreditkarte. In China wird bereits mittels QR-Code bestellt und danach bargeldlos bezahlt.

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6. Geschmacksinjektionen

Individualisierung wird bei diesem Trend groß geschrieben. Mittels einer Nadel werden süße oder herzhafte Flüssigkeiten in Eis, Muffins oder Käsebällchen injiziert.

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7. Erweiterung von Selbstbedienungsrestaurants

Die Fast-Casual-Konzepte erweitern sich. Zum einen in Richtung noch mehr Bequemlichkeit und Schnelle, zum anderen in Richtung mehr Restaurant-Atmosphäre (richtige Teller, Kellner etc.).

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8. Ein-Produkt-Restaurants nehmen wieder Fahrt auf

Wer erinnert sich nicht an die Bubble Tea Läden, die es vor einigen Jahren überall in Wien gab, die dann aber von Frozen Yoghurt abgelöst wurden? In der Zukunft wird das wieder beliebter. Avocado-Restaurants, Marshmallow-Cafés und ein Tartar-Restaurant in Lissabon (im Bild) sind hier als Beispiel zu erwähnen.

Instagram/@tartar_ia

9. Ramen ohne Suppe

Anstatt Suppe gibt es bei der neuen Ramen-Version eher eine Art Sauce, womit das Gericht weniger zur Nudelsuppe und mehr zu einem Pastagericht wird.

Instagram/@kizukiramen

10. Gesichtserkennung

Eine Technologie, die zwar bequem, aber auch etwas skurril ist: In einem Laden der Fastfoodkette KFC in China kann man mittels Gesichtserkennung bestellen – das System kennt die letzten Bestellungen – und bargeldlos mittels Kreditkarte bezahlen.

Instagram/@trytechnews

11. Alkoholhaltige Desserts

Vor allem in Sachen Eis geht es immer hochprozentiger zu. Zum Beispiel mit Frozen Sangria oder mit einem Gin Tonic Eislutscher. Der wird bereits bei Aldi in Großbritannien verkauft.

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