Fuchsien: Schön und schmackhaft

Die winterharten unter den Fuchsien schmecken am besten.

Die Freilandfuchsie ist geschmacklich die Beste.
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Die Freilandfuchsie ist geschmacklich die Beste.
Die Freilandfuchsie ist geschmacklich die Beste. – (c) Ute Woltron

Zu den attraktivsten Pflanzen, die von der Nachbarin in Töpfen gezogen werden, zählen die allseits beliebten und bekannten Fuchsien mit ihren an duftige Rüschenröcke erinnernden Hängeblüten. Weniger bekannt ist, dass spezielle Arten der Südamerikanerinnen auch winterhart sind und im Blumenbeet Furore machen.


Rüschen. Die Freiland-Fuchsie, Fuchsia magellanica, ist die Bekannteste unter ihnen. Sie treibt ebenfalls Rüschenröckchenblüten in Purpurrot und Violett, wächst zu einer stattlichen Höhe von bis zu einem Meter empor und verträgt Fröste bis zu minus 17 Grad. Im Winter frieren die oberirdischen Teile zwar ab, doch im Frühjahr treibt die Pflanze aus dem Wurzelstock wieder aus.

Fast keiner weiß, dass Fuchsienfrüchte nicht nur genießbar, sondern außerordentlich schmackhaft sind. Die der Freilandfuchsie gelten unter Kennern als die Besten. Der Geschmack ist, wie jeder Geschmack, kaum zu beschreiben. Er erinnert an eine Melange aus Kiwi, Weintrauben und Pflaumen, gespickt mit einer leichten Pfeffernote im Abgang. 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.11.2017)

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