Asiatische Eleganz

Der Blumenhartriegel ist nicht einfach zu ziehen.

Anspruchsvoll, aber prächtig.
Anspruchsvoll, aber prächtig.
Anspruchsvoll, aber prächtig. – (c) Ute Woltron

Die asiatischen Hartriegel Cornus kousa und var. chinensis bestechen, wie bereits erwähnt, mit auffällig dichtem, sehr apartem Blütenflor, der je nach Sorte Weiß, Creme oder Rosa gefärbt ist. Tatsächlich sind die vermeintlichen Blütenblätter Hochblätter, so wie auch die roten Blätter des Weihnachtssterns bekanntlich keine Blütenblätter sind.

Das hat den Vorteil, dass sich die „Blüte“ über mehrere Wochen zieht, sodass man sich lange an der Pracht sattsehen kann.


Der Standort muss gut passen. Sowohl der japanische als auch der chinesische Hartriegel verlangen den richtigen Standort, um zu gedeihen. Sie wollen halbschattige, eher feuchte als trockene Stellen. Mittagssonne und Stauhitze vertragen sie schlecht und quittieren das mit hängendem oder abgeworfenem Laub. Die Sträucher werden bis zu vier Meter hoch, müssen nicht geschnitten werden und kommen, wenn der Standort passt, ohne aufwendige Pflege aus.

Eine prächtige Variante des Hartriegels ist der ebenfalls aus Asien stammende Cornus controversa, auch Pagoden- oder Riesen-Hartriegel genannt.

Er wächst sich recht langsam zu einer imposanten Wuchshöhe von bis zu 15 Meter aus, wobei er seine Äste ausladend waagrecht ausstreckt, was sensationell aussieht. Auch er verlangt feuchte Böden und kühle Standorte.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.09.2018)

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