Alltag mit Diabetes: Vor dem Training zwei Schnitzel und mehr

Eine chronische Krankheit ist immer da. Sie verlangt viel Aufmerksamkeit von Betroffenen. Menschen mit Diabetes mellitus Typ 1 kennen diese Realität.

Ansgar Gustafson vor dem Basketball-Training. Er weiß ganz genau, wie viel Energie er seinem Körper vor und während des Sports geben muss.
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Ansgar Gustafson vor dem Basketball-Training. Er weiß ganz genau, wie viel Energie er seinem Körper vor und während des Sports geben muss.
Ansgar Gustafson vor dem Basketball-Training. Er weiß ganz genau, wie viel Energie er seinem Körper vor und während des Sports geben muss. – (c) Stanislav Jenis

Es ist Mittwochabend, 19.10 Uhr. Vor dem Döblinger Gymnasium im 19. Wiener Gemeindebezirk trudeln nach und nach Jugendliche ein, einige mit Basketbällen in ihren Händen. Das Training startet in Kürze. Der 15-jährige Ansgar Gustafson ist auch dabei, er läuft auf den Eingang des Gymnasiums zu. „Sorry, ich bin etwas spät. Ich habe noch schnell essen müssen: zwei Schnitzel und Nudeln“, erzählt er. Ansgar trägt ein kurzärmeliges T-Shirt, auf seinem rechten Oberarm blitzt ein weißer münzgroßer Button hervor: ein Blutzuckersensor. Der Schüler ist Typ-1-Diabetiker, seine Bauchspeicheldrüse produziert kein Insulin mehr, Ansgar muss sich dieses jeden Tag selbst spritzen. Der Sensor am Arm misst permanent die Glukosewerte, anhand eines Lesegeräts sieht Ansgar innerhalb von Sekunden das momentane Ergebnis.

Das ist drin:

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