Neue Informationsplattform für Morbus Crohn-Patienten

Der CED-Kompass vereint eine Selbsthilfegruppe und den Verein der speziell ausgebildeten CED-Nurses.

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In Österreich leben zwischen 60.000 und 80.000 Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED; Morbus Crohn, Colitis ulcerosa). Mit dem CED-Kompass (www.ced-kompass.at) wird jetzt in Kooperation der diesbezüglichen Selbsthilfegruppe und dem Verein der speziell ausgebildeten CED-Nurses eine neue Beratungsmöglichkeit angeboten.

"Für uns ist die ÖMCCV (Österreichische Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung), die Selbsthilfegruppe, ein wichtiger Partner. An Morbus Crohn und Colitis ulcerosa leidet zwischen einem halben und einem Prozent der Bevölkerung. Eine wichtige Aufgabe ist es, die Krankheiten frühzeitig zu erkennen. Es gibt wirksame Therapien. Hier tut sich wissenschaftlich sehr viel", sagte Harald Vogelsang, Leiter der entsprechenden Fachambulanz am Wiener AKH, am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wien.

Da es sich bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa um chronische Erkrankungen mit oft quälenden Symptomen und potenziell lebensgefährlichen Komplikationen handelt, sind Informationen und Beratung sehr wichtig. Auch außerhalb der Öffnungszeiten der Ambulanzen soll eine neue Telefon-Hotline mit speziell für die Betreuung von CED-Patienten ausgebildeten Pflegekräften als Ansprechpartner für einen sachdienlichen Service in Fach- und Lebensfragen von Betroffenen sorgen. Angelpunkt ist aber das Internet-Portal - und dieses ist natürlich rund um die Uhr erreichbar.

(APA)

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