Hübel: Ein Advokat mit Zug zum Tor

Herbert Hübel, der Anwalt von Monika R., hat bereits Prozesserfahrung mit Gabi Burgstaller.

(c) GEPA pictures Guenter Artinger

Er ist gefürchtet, weil er ein Pedant ist, er ist gefürchtet, weil er gut vernetzt ist – und er ist gefürchtet, weil er ein ausgezeichneter Jurist ist. Und er hat schon Erfahrung mit Gabi Burgstaller: Herbert Hübel (55) hat jene Buchhalterin erfolgreich vertreten, die im Zuge des Osterfestspiel-Skandals die Landeshauptfrau wegen Rufschädigung geklagt hatte. Nun ist er der Rechtsbeistand von Monika R.

Herbert Hübel hat sich den Ruf eines Scharfmachers erarbeitet, er ist aber auch hart im Nehmen. Das liegt in der Familie, schon der Vater war Jurist – und ebenfalls Fußballfunktionär.

Seit 1984 arbeitet der Rechtsanwalt ehrenamtlich beim Salzburger Fußballverband in verschiedensten Funktionen. 1999 wurde er dort Vizepräsident, 2001 zum Präsidenten gekürt. Er gehört seit 1993 dem Bundesvorstand des Österreichischen Fußball-Bundes an, mit der Wahl zum Landeschef rückte er ins Präsidium auf.

Herbert Hübel war auch Mitglied jener Kommission, die nach der Ära von Friedrich Stickler mit der Findung eines neuen ÖFB-Präsidenten beauftragt wurde. Im gleichen Jahr gehörte er auch dem Verwaltungsrat der Euro 2008 an. w.w.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.12.2012)

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