Nick Carter: Drogen hätten ihn fast umgebracht

Der "Backstreet-Boy" hat nach eigenen Angaben erst im allerletzten Moment die Kurve gekratzt. Er beendete seinen Drogenkonsum erst, als er von seiner Herzkrankheit erfuhr.

Nick Carter
Nick Carter
(c) AP (Evan Agostini)

Nick Carter, Mitglied der US-Boyband „"Backstreet Boys" schrammte nach eigenen Angaben nur knapp am Drogentod vorbei. Der 29-jährige Sänger, der seit 2002 auch auf Solopfaden unterwegs ist, gestand gegenüber femalefirst.co.uk, dass er mit dem Drogenkonsum nur deswegen aufgehört habe, weil bei ihm Kardiomyopathie, eine Erkrankung des Herzmuskels, diagnostiziert wurde. "Mir wurde klar, dass ich nicht sterben wollte. Ich wollte nicht die Person sein, über die Leute lesen und denken: 'Es ist traurig, dass er nicht aufhören konnte, und sich selbst umgebracht hat'", so Carter. Weiters gab der Musiker zu, ganze zehn Jahre gebraucht zu haben, um zu verstehen, dass er ein Alkohol- und Drogenproblem habe. Selbst eine Polizeikontrolle, bei der Carter betrunken am Steuer erwischt wurde, eine Verwicklung in eine kleine Rauferei in einer Bar sowie eine Gewichtszunahme von mehr als 100 Kilo konnten diesen Prozess nicht beschleunigen.

Erst als er vergangenen Frühling einen Schmerz in der Brust verspürte und unter ständiger Müdigkeit litt, suchte Carter einen Arzt auf. Die Diagnose und der Rat der Mediziner brachten ihn schließlich dazu, den Drogenkonsum zu beenden. Seitdem fühle er sich so gut in Form wie noch nie und auch sein Gewichtsproblem habe er wieder in den Griff bekommen, so Carter.

(Red.)

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