Barbara Becker zwischen Unicef und Swarovski

In Wien besucht Barbara Becker mit ihrem Ehemann die Swarovski-Geschäftseröffnung. Als Unicef-Pampers-Botschafterin will sie das Bewusstsein schärfen, damit Krankheiten wie Tetanus nicht in Vergessenheit geraten.

Barbara Becker  Foto: Clemens Fabry
Barbara Becker  Foto: Clemens Fabry
(c) (Clemens Fabry)

In Barbara Beckers Familie wird soziales Engagement groß geschrieben. "Man muss das wie alles andere in die Erziehung einbauen", sagte die Ex-Frau des ehemaligen Tennisspielers Boris Becker. Sie und ihr zehnjähriger Sohn Elias engagieren sich deshalb seit kurzem für die Unicef-Pampers-Kampagne. Bei der Aktion wird ein Teil der Kosten für eine Packung Windeln für eine Tetanus-Impfdosis in Entwicklungsländern verwendet. Bis 2012 will die Kampagne es schaffen, die Krankheit in betroffenen Ländern wie Angola auszumerzen.

Mehr Reflexion für Kinder

Der Krankheit fällt in Entwicklungsländern immer noch alle vier Minuten ein Neugeborenes zum Opfer, obwohl es schon seit über 80 Jahren einen wirksamen Impfstoff dagegen gibt. "Man muss mehr schätzen, was für uns selbstverständlich ist wie Impfungen, warmes Wasser". "Ich gehöre noch einer Generation an, wo es alles gab. Inzwischen machen sich Kinder mehr Gedanken", sagte Barbara Becker.

Für Kinder sei es aber schwierig, den Überblick zu bewahren. "Gerade durch Kampagnen kann man das Bewusstsein schärfen", meinte Becker. Sie wolle den Kindern die Reflexion geben, "wir sind alles eines".

"Tetanus ist eine Krankheit"

"Elias wollte schon immer, dass ich ihn zu einem Projekt mitnehme." Die Kampagne von Unicef mit Pampers habe ihr besonders gut gefallen. Gemeinsam mit ihrem Sohn will sie als deutsche Botschafterin der Aktion mehr Aufmerksamkeit für das Problem schaffen. "Tetanus ist eine Krankheit, die in der westlichen Welt nahezu in Vergessenheit geraten ist, da praktisch jeder dagegen geimpft ist", so Becker.

Barbara Becker hat sich auf einer Reise nach Angola von der Kampagne überzeugt. "Es ist bewegend, wie aufopferungsvoll die Menschen hier arbeiten." Ihre nächste Reise nach Afrika habe die zweifache Mutter bereits geplant.

Becker kommt zur Swarovski-Eröffnung

Becker wird noch bis Mittwoch in Österreich bleiben. "Ich kenne Wien ja schon ein bisschen, es ist eine wunderbare Stadt." Am Abend wird sie ihren Mann Arne Quinze zu der Swarovski-Geschäftseröffnung in der Wiener City begleiten. "Er hat für die Installation meine Augen verwendet, das habe ich mir gestern schon angesehen", so Becker. Quinze hat das neues Swarovski-Zentrum in Wien gestaltet.

(APA)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgekauft
    Meistgelesen
      Kommentar zu Artikel:

      Barbara Becker zwischen Unicef und Swarovski

      Sie sind zur Zeit nicht angemeldet.
      Um auf DiePresse.com kommentieren zu können, müssen Sie sich anmelden ›.