Den Fängen des IS entkommen

Terroristen verschleppten die Jesidin Nadia Murad. Sie konnte fliehen – und hat nun ein Buch über ihr Martyrium veröffentlicht. Es ist ein Zeugnis von den Gräueltaten der IS-Extremisten.

Die Jesidin Nadia Murad (l.) entkam dem sogenannten Islamischen Staat. Die Menschenrechtsanwältin Amal Clooney unterstützt die Aktivistin.
Schließen
Die Jesidin Nadia Murad (l.) entkam dem sogenannten Islamischen Staat. Die Menschenrechtsanwältin Amal Clooney unterstützt die Aktivistin.
Die Jesidin Nadia Murad (l.) entkam dem sogenannten Islamischen Staat. Die Menschenrechtsanwältin Amal Clooney unterstützt die Aktivistin. – (c) REUTERS (Lucas Jackson)

In Nadia Murads Wunschvorstellung kommt es eines Tages zu folgender Situation: Salwan steht vorne im Gerichtssaal, Murad zeigt auf ihn und sagt: „Das ist der Riese, der uns alle in Angst und Schrecken versetzt hat.“ Murad erzählt dann, wie er Rojian, ihre Nichte, gekauft, vergewaltigt, geschlagen, bestraft und – nachdem Rojian flüchten konnte – deren Mutter gekauft und ebenfalls versklavt hat. Salwan, der Riese, war einem Ungeheuer gleich, wird Murad sagen, mit seinem fleischigen Gesicht und seinen vor Hass flammenden Augen.

Das ist drin:

  • 4 Minuten
  • 689 Wörter
  • 1 Bild

Sie sind bereits Abonnent?

Klicken Sie hier, um sich einzuloggen

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.11.2017)

Die Presse - Testabo

Testen Sie jetzt „Die Presse“ und „Die Presse am Sonntag“ sowie das „Presse“-ePaper und sämtliche digitale premium‑Inhalte 3 Wochen kostenlos und unverbindlich.

Jetzt 3 Wochen testen
Meistgelesen
    Meistgekauft