Joaquin Cortes: Tänzer wegen Unterschlagung verurteilt

"Die Sache ist schief gegangen. Solche Dinge passieren", mit diesen Worten hat der bekannte spanische Tänzer Joaquin Cortes die Gerichtsverhandlung beendet. Er soll 700.000 Euro unterschlagen haben, erinnern kann er sich nicht mehr.

Joaquin Cortes
Joaquin Cortes
Spanischer Tänzer Cortes wegen Unterschlagung verurteilt – (c) Joaquin Cortes

Der spanische Tänzer Joaquin Cortes ist wegen des Vorwurfs der Unterschlagung zu einer Haftstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt worden. Ein Madrider Gericht sah es in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil als erwiesen an, dass der 41-Jährige eine Investitionssumme argentinischer Geschäftsleute in Höhe von 700.000 Euro in die eigene Tasche gesteckt habe. Die Argentinier hatten Cortes das Geld für den Aufbau eines Tanzlokals in Madrid zur Verfügung gestellt.

"Die Sache ist schief gegangen"

Der Tänzer sagte vor Gericht aus, die Summe sei "für andere Zwecke" ausgegeben worden. An die genaue Verwendung des Geldes könne er sich nicht erinnern. Die vorsitzende Richterin Pilar de Luna hielt dem Angeklagten vor, er habe während der fünfjährigen Ermittlungen keine Anstrengungen unternommen, die Geschäftsleute zu entschädigen. Cortes sagte nach Angaben der Nachrichtenagentur EFE in seinem Schlusswort: "Die Sache ist schief gegangen. Solche Dinge passieren nun einmal. Aber das Leben geht weiter." Seine Anwältin kündigte nach Medienberichten Berufung gegen das Urteil an.

(APA/dpa)

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