Blick zurück: Air France Uniformen im Zeitraffer

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Von 13. bis 17. März findet bereits zum dritten Mal die French Fashion Week in Wien statt. Das Ziel der Veranstaltung: französische Mode in Wien zu bewerben.

Zum Auftakt wird aber kein Label, sondern die Fluglinie Air France tätig. Sie zeigte in den Wiener Sophiensälen die Uniformen der Air France im Zeitraffer.

Im Bild: Die "Barman"-Uniform aus dem Jahr 1935.

(c) (c) Philipp Hutter philipphutter
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1946

1946 wurden die meisten Stewardessen aus dem Hilfsdienst der französischen Armee oder des Roten Kreuzes rekrutiert.

Der Einfluss militärischer Mode zeigt sich in den Uniformen, die Georgette Rénal entwarf. Die Stewardessen mussten die Hälfte der Uniformskosten zahlen, erst nach zwei Jahren ging sie in das Eigentum der Angestellten über.

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1948

Eine kleine Adaption der Uniformen entstand zwei Jahre später, als die Air France zur nationalen Fluglinie wurde. Auch diesmal zeichnete das Modehaus Georgette Rénal für die Outfits verantwortlich.

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1951

Der militärische Stil wurde einige Jahre später endgültig abgelegt, nun setzte man auf eine neue Ära der Eleganz. Das Modehaus Georgette de Trèze wurde ausgewählt um die Uniformen zu modernisieren.

Dabei herausgekommen ist ein femininerer Stil mit einer schmalen Taille, weichen Schultern und einem engen Rock was in der Gesamtheit zur Sanduhr-Silhouette beitrug.

Zum ersten Mal gab es auch eine Sommer- und eine Winterversion des Kostüms.

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1963

Große medialer Beachtung fand die neue Uniform 1963. Kein Wunder: Das Modehaus Christian Dior unter der kreativen Leitung von Marc Bohan zeichnete für die eleganten Uniformen verantwortlich.

Das zartblaue Sommerkleid wurde mit einem Pillbox-Hut kombiniert.

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Für den Winter gab es eine dunklere Variante in der Farbe "Marceau" mit Jacke.

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1969

Nur wenige Jahre später war es ein weiterer berühmter Name in der Modewelt, der sich an den Uniformen versuchte: Cristóbal Balenciaga.

Die Uniform für den Sommer kam in zartem Rosa und Blau daher.

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Erstmals gab es auch Accessoires zum Outfit: Die Darchamps dunkelblauen Lederstiefel mussten die Stewardessen selbst bezahlen. Tragen durften sie sie aber nur außerhalb des Flugzeuges mit ihren Uniformen.

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1978

Zum ersten Mal wurden die Mitarbeiter bei der Entwicklung dieser Uniform nach ihrer Meinung gefragt.

Gleich drei Modehäuser - Carven, Ricci und Grès lieferten dann die Entwürfe.

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1987

In diesem Jahr wurden die Uniformen einen kompletten Redesign unterzogen. Nina Ricci, Carven und Louis Féraud  setzten auf Schluppenbluse und drei Farben - Blau, Pink und leichtes Gelb.

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1997

Keine komplett neue Uniform, sondern eine Kombination aus Air France und Air Inter wurde 1997 angestrebt. Carven und Nina Ricci waren dafür verantwortlich.

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2005

Nach 17 Jahren mit sehr wenigen Veränderungen schuf Christian Lacroix etwas Neues. Er entwarf eine 100-teilige Kollektion, die man nach Belieben durchmischen konnte.

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