Der Mann und seine Krise: Recherchen im Männerland

Vielleicht ist es eine Folge der #MeToo-Bewegung oder Ergebnis vieler Entwicklungen: Der moderne Mann ist in der Krise. Zumindest reden und schreiben jetzt wieder viele drüber.

Vollbart, Zopferl oder „Man-Bun“. Wer sich so stylt, sagt: „Ich habe mich freigemacht von den archaischen Klischees der Männlichkeit“, so Angelika Hager.
Vollbart, Zopferl oder „Man-Bun“. Wer sich so stylt, sagt: „Ich habe mich freigemacht von den archaischen Klischees der Männlichkeit“, so Angelika Hager.
Vollbart, Zopferl oder „Man-Bun“. Wer sich so stylt, sagt: „Ich habe mich freigemacht von den archaischen Klischees der Männlichkeit“, so Angelika Hager. – (c) Mauro Grigollo / Westend61 / pic (Mauro Grigollo)

Die Debatte ist nicht neu. Sie kehrt alle paar Jahre wieder, aber so laut und vehement geführt wie derzeit wurde sie schon lang nicht mehr: Der moderne Mann ist in der Krise, verunsichert und verwirrt. Wobei man an dieser Stelle von Pauschalurteilen Abstand nehmen sollte: Nicht alle, aber manche Männer fühlen sich so. Sie tun sich schwer, sich in der unübersichtlich gewordenen Welt zwischen Feministinnen und Frauenvolksbegehren auf der einen Seite und einem Retro-Machismus-Präsidenten wie Donald Trump auf der anderen Seite, einzuordnen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.11.2018)

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