#unten: "Musst du immer so arm sein?"

Wer kein Geld hat, ist selbst schuld. Oder lügt und will nur Sozialhilfe schmarotzen. Ein neuer Hashtag will soziale Diskriminierung öffentlich machen.

Themenbild: Armut
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Themenbild: Armut – Reuters (Pawel Kopczynski)

Die Armutsgrenze in Österreich liegt bei 1060 Euro im Monat, inklusive sämtlicher Sozialleistungen. Wer weniger Geld als das zur Verfügung hat, gilt als armutsgefährdet. Das sind in Österreich 14,4 Prozent der Bevölkerung in Österreich - rund 1,25 Millionen Menschen. Sie sind mitunter auch Teil eines traurigen Kreislaufs, bedenkt man, dass Bildungserfolge stark von der sozialen Herkunft abhängen.

Das bestätigte vor Kurzem auch der Bildungsforscher Klaus Klemm in einer Studie. Die deutsche Wochenzeitung "Freitag" nahm dies zum Anlass, um die schattige Seite der Klassengesellschaft zu beleuchten: das Leben in Armut. Ein Status, der häufig von Vorurteilen begleitet wird. Stichwort: Sozialschmarotzer. Diagnose: selbst schuld. "Freitag" hat seine Leser gebeten Erfahrungen mit sozialer Abwertung unter dem Hashtag "#unten" zu teilen. Ein Auszug daraus:

 

 

(Red.)

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