Wir wechseln Möbel wie Kleider

Neue Saison, neuer Kasten? Der Trend, Möbel und Wohnaccessoires günstig zu kaufen und danach auszutauschen, steigt. Daraus erwachsen Probleme.

Heuer zählt „Meadowlark“, das kühle Gelb der Wiesenlerche, zu den Trendtönen in der Mode. Das färbt auch auf die Kollektionen von Möbeltextilien ab.
Heuer zählt „Meadowlark“, das kühle Gelb der Wiesenlerche, zu den Trendtönen in der Mode. Das färbt auch auf die Kollektionen von Möbeltextilien ab.
Heuer zählt „Meadowlark“, das kühle Gelb der Wiesenlerche, zu den Trendtönen in der Mode. Das färbt auch auf die Kollektionen von Möbeltextilien ab. – (c) Getty Images/iStockphoto (RakicN)

Delia Fischer ist davon überzeugt: „Zu Hause kauft man am besten für das Zuhause ein.“ Die Vorstellungskraft wird nicht überstrapaziert, der Kaffee dampft, das Maßband liegt neben dem Rechner, und am Ende kommen die schweren Trümmer auch noch quasi selbstständig in die Wohnung. Die ehemalige Redakteurin ist Initiatorin und Gesicht von Westwing. Die Internetplattform bietet in elf Ländern Möbel und Accessoires an. Wachstum, lautet die große Strategie. 2017 lag der Umsatz bei 220 Millionen Euro. „Nach wie vor findet nur ein Bruchteil des Interiorhandels online statt – hier ist noch unendlich viel Potenzial“, sagt Fischer. Vom holprigen Börsengang vor einigen Wochen lässt sich hier keiner beeindrucken.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.12.2018)

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