Die Langlaufsaison kann beginnen

Noch feiner hätte ich mir den Saisonwechsel aus meiner beschränkten Hobbysport-Sicht kaum vorstellen können.

Das ist der Schnee vom Vorjahr, der zur Joglland-Loipe wurde.
Das ist der Schnee vom Vorjahr, der zur Joglland-Loipe wurde.
Das ist der Schnee vom Vorjahr, der zur Joglland-Loipe wurde. – (c) Benedikt Kommenda

Noch feiner hätte ich mir den Saisonwechsel aus meiner beschränkten Hobbysport-Sicht kaum vorstellen können: Vorigen Sonntag hat das Wetter in und um Wien noch gepasst, um eine kleine Radtour zu unternehmen, ab übermorgen, Samstag, kann man in erreichbarer Entfernung schon langlaufen. Und damit den idealen Komplementärsport zum Radfahren betreiben, das ja tendenziell zu einseitig die Beine (beidseitig) strapaziert und auch für den Rücken nicht das Beste ist.

Die nächste Gelegenheit ist aus Wiener Sicht die Wechsel-Panoramaloipe, eine Autostunde von Wien entfernt. Die Betreiber hatten die Saisoneröffnung zunächst für den 8. Dezember angekündigt. In den vergangenen Tagen sind aber bereits 40 Zentimeter Schnee gefallen, die in den höheren Lagen auch liegen geblieben sind: Die Strecke zwischen Dreiländereck (1561m) und Marienseer Schwaig (1478m), dürfte aus heutiger Sicht sehr gut zu befahren sein; auf der Höhe des Startpunkts, der Steyersberger Schwaig (1357m), hat es hingegen den ersten Schnee zwischendurch weggeregnet, sodass jetzt nur neue 25 Zentimeter liegen. Auf der Website www.loipeninfo.at wird der Zustand dieses Loipenabschnitts vorsichtig mit „gut“ angegeben (Achtung: die weiter südlich und höher gelegene Einstiegsstelle Bergstation Mariensee ist noch nicht offen, weil der dortige Skilift erst am 8. Dezember in Betrieb geht).

Auf Nummer sicher gehen die Betreiber der jenseits des Wechsels gelegenen und also steirischen Joglland-Loipe in St. Jakob im Walde, in gut eineinhalb Autostunden ab Wien erreichbar: Der Naturschnee hat dort, zwischen 1100 und 1200 Meter Höhe, nur als zarte Unterlage gereicht; auf der Rundloipe mit Start und Ziel beim Gasthof Orthofer (www.orthofer.at), die ebenfalls schon diesen Samstag öffnet, liegt aber ein fünf Loipenkilometer langes und 40 Zentimeter dickes Band aus Kunstschnee, der schon vorigen Winter produziert und dann sorgfältig übersommert worden ist. Auch das ergibt aus heutiger Sicht sehr gute Bedingungen.

E-Mails an: benedikt.kommenda@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.11.2018)

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