Wie die Österreicher 2017 ihr Geld anlegen wollen

Der Klassiker Sparbuch liegt zwar weiter voran, aber andere Sparformen wie Pensionsvorsorge und Lebensversicherung holen stark auf. Das Bausparen fällt in der Gunst zurück.

Spardose - piggy bank
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81 Prozent der Österreicher planen 2017 eine Geldanlage. Besonders für die 30-49-Jährigen ist das Thema Sparen interessant: Ganze 90 Prozent möchten laut einer im Auftrag der Erste Bank durchgeführten Inetrgral-Studie in den nächsten 12 Monaten Geld neu- oder wieder veranlagen.

Die klassischen Anlageformen bleiben dabei weiterhin die beliebtesten:

Höhere Spar- und Kreditsumme

Trotz Niedrigzinsen wird in den kommenden 12 Monaten an Veranlagungen in Höhe von 5700 Euro gedacht. Der Sparbetrag ist im Vergleich zum Vorjahr damit um 1000 Euro gestiegen. Nur jeder Dritte plant eine größere Investition, das sind drei Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr. 9 von 10 ÖsterreicherInnen finanzieren solche Anschaffungen über eigene Ersparnisse, nur 10 Prozent denken aktuell an einen Kredit. Die durchschnittliche Kreditsumme konnte im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent zulegen und liegt aktuell bei 64.000 Euro.

Auch wenn 2017 die Zinsen auf Spar- und Girokonten weiter auf einem sehr niedrigen Niveau bleiben werden, hält sich die Lust zwischen Sparen und Ausgeben die Waage. 40 Prozent der ÖsterreicherInnen planen ihr Geld eher auszugeben, fast ebenso viele möchten das Geld lieber zur Seite legen. Jeder Fünfte hat sich darüber noch keine Gedanken gemacht. Besonders junge Menschen zwischen 14 und  29 Jahren haben vor, ihr Geld verstärkt auszugeben.

Bei den Älteren (50+) ist es genau umgekehrt: Jeder Zweite will eher sparen und nur jeder Vierte mehr Geld ausgeben; der Rest hat in keine Richtung eine Tendenz.

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(red.)

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